Und immer so weiter, je nach Bedarf

Mayer III VVZ
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Eckehard Mayer
Und immer so weiter, je nach Bedarf
Gedichte

112 Seiten
7 Grafiken von Gottfried Körner (Dresden)
Broschur, Schutzumschlag
13 x 20,5 cm
12,80 EUR
ISBN 978-3-89923-182-3


Eckehard Mayer ist wieder unterwegs. Auf tatsächlichen Reisen und solchen im Kopf. Er beobachtet und dokumentiert präzise, skeptisch und oft mit hintergründigem Humor. Es geht um die fehlende Intimsphäre bei Handygesprächen und um fragwürdigen Umweltschutz. Verdi schaut streng beim Komponieren zu und Sigmund Freud schwingt den Taktstock. Die Preise einer Imbissbude werden ebenso ad absurdum geführt wie eine idyllische Liebesinsel. Inspiration wird gesucht in großen Vergangenheiten und kleinen Gegenwarten, im Theater und im richtigen Leben. Von zu Hause, der Familie, Begegnungen mit Fremden und Besuchen bei Freunden wird erzählt – sensibel, aber nie rührselig, kritisch, aber nie belehrend. Und immer wieder drängt der musikalische Hintergrund des Autors nach vorn. Mayer als Dirigent, Komponist und Pianist, der Erfahrungen, Erfolge und Niederlagen in seine Texte einfließen lässt. So verleiht er den Gedichten ihren ganz eigenen Charme.

Eckehard Meyer, Komponist, geb. 1946 in Hainsberg (heute Freital), von 1957 bis 1965 Mitglied des Dresdner Kreuzchors, anschließend Musikstudium in Leipzig; von 1970 bis 1982 an verschiedenen Theatern als Repetitor und Dirigent tätig. Seit 1982 am Staatsschauspiel Dresden als Komponist, Dirigent und Pianist. Mit Unterbrechungen Leiter der Schauspielmusik. Kompositionen in allen Genres.

Bühnenwerke: Die Weise von Liebe und Tod (1984, Ballett nach R. M. Rilke), Der goldene Topf (1989, Oper nach E. T. A. Hoffmann, Staatsoper Dresden), Sansibar (1994, Oper nach Alfred Andersch, Schwetzinger Festspiele), Das Treffen in Telgte (2000, nach Günter Grass, Theater Dortmund, UA 2005), Passage (2006, Oper nach Christoph Hein, Synagoge Dresden, Landesbühnen Sachsen).

Veröffentlichte Gedichtbände:
Immer wieder, 2003, Mein anderes Tagebuch, 2005.

Berührung im Dickicht

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Susann Klossek

Berührung im Dickicht - Gedichte

 

Publisher's Collection - Band 6

 

98 Seiten
Broschur, Schutzumschlag
14 x 26 cm
12,80 EUR
ISBN 978-3-89923-130-4

 

 

"Gedichte, die nicht mit dieser Achtung-Poesie-Attitüde daherkommen, sind mir sympathisch. Susann Klosseks Texte sind klar und desillusioniert und transportieren doch Hoffnung im Mantel der Verzweiflung. Manche der hier vorliegenden Texte erinnern an Charles Bukowski: ‚Marx riet mir zum Klassenkampf / Und Freud mich von meiner Mutter / Zu befreien / Dann kam Hitler / Kratzte sich am Sack / Und schenkte mir / Eine Kapsel mit Zyankali' - das hat Wucht. Überhaupt erzeugen diese Texte Wärme, weil sie sich reiben. An der Banalität des Alltags, den Notlügen und Notkonstruktionen, welche die eigene Not nicht wenden, dafür aber ihre Absender und Adressaten nötigen. ‚Ich kenne sie alle / Die Latrinen dieser Welt', schreibt Susann Klossek, die das Scheitern als ihre größte Leidenschaft bezeichnet und deren Texte man mitunter als Manifeste des Scheiterns lesen kann, die sich mit Sprache so tarnen, als hätten wir es nur mit Abgeklärtheit zu tun. Meistens geht es um die unerfüllte Liebe, wie im richtigen Leben. Und wenn mal wirklich, wie in Paris, die Sonne lacht, dann kann das natürlich nicht so stehen bleiben: ‚Houellebecq würde sich übergeben'. Das ist die Zeile für einen Popsong, der noch geschrieben werden muss! Rote Lippen und Revolution, Brüste und Deckenventilatoren, Vaginas mit Herbstdepressionen, All you can fuck - diese Texte suchen nach dem Existenziellen, nach dem Lebendigen unter der toten Oberfläche. Auch wenn wir in der Lage sind, uns en passant zu berühren und manchmal sogar das Dickicht zu durchqueren vermögen: Lebend kommen wir hier nicht raus!"

(Stefan Maelck)

 

Susann Klossek studierte Germanistik und Slawistik und wechselte später in die Wirtschaft. Momentan ist sie als Journalistin für verschiedene Medien tätig. In den letzten 20 Jahren bereiste sie rund 40 Länder. 2003 erschien "Nichts und wieder Nichts" (Lyrik), 2005 "Männer" (Shortstories), 2006 "Berührung im Dickicht" (Lyrik), 2008 "Besser dümpeln – Kleiner Ratgeber zur Lebens(ver)planung" (Zeichnungen und Texte), 2008 "Tropenfieber – Geschichten aus der Fremde" (Reisereportagen) und 2010 "desperate mousewife - Wollen Sie die Datei Karriere wirklich löschen?" (Roman). Zudem hat Sie in diversen Anthologien sowie Literatur- und Kunstzeitschriften veröffentlicht.

Pinselknecht bei Brecht

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Karl-Heinz Drescher  

Pinselknecht bei Brecht - Erinnerungen

 

Publisher's Collection - Band 7

 
92 Seiten
Broschur, Schutzumschlag
14 x 26 cm
12,80 EUR
ISBN 978-3-89923-134-2
Publisher's Collection
Weitere interessante Bücher aus dieser Reihe finden Sie, wenn Sie auf den Text klicken!

 

 

Karl-Heinz Drescher ist 1962 als frischgebackener Hochschulabsolvent in das Berliner Ensemble eingetreten, nicht nur, um im Wechsel mit den jeweiligen Bühnenbildnern Aufführungsplakate zu entwerfen, sondern um als Hausgraphiker für alles zuständig zu sein, was mit graphischer Werbung zu tun hatte, von Programmheft und Besetzungszettel bis zur Außenwerbung in Gestalt großer Aushängetücher.

Drescher hat als Plakatgestalter einen eigenen Duktus entwickelt. Nicht die freie graphische und malerische Komposition war sein Feld, sondern die Montagearbeit mit Schrift und Bild; dabei gelangen ihm - ein großer Bildband über "Die Plakate des Berliner Ensembles" zeigt es - immer wieder exemplarische Lösungen. Aber dies war nur die eine Seite seiner beruflichen Selbstverpflichtung; die andere bezeichnet der Titel seiner Erinnerungen auf humoristisch-diminutive Weise: "Pinselknecht bei Brecht". Das meint: an dem von Brecht gegründeten und bis heute von ihm zehrenden Theater.

Diese Erinnerungen sind ein Erfahrungsbericht aus kleinen, leichthändig auf den Punkt gebrachten Geschichten und Geschichtchen, Porträts und Anekdoten. Was Drescher auszeichnet und was heute, im Zeitalter des Outsourcing und des computergesteuerten Designs immer mehr verlorengeht: eine Handwerksfreudigkeit, der keine Arbeit zu gering ist, um ihr nicht die bestmögliche Fasson zu geben, sehen wir im Widerspiel mit dem Theaterbetrieb, der diesem wachen Beobachter immer neuen Stoff liefert. Wenn Paul Dessau nach der wider Erwarten geglückten "Coriolan"-Premiere den Kopf der Intendantin bei der Nachfeier in eine Basstuba tunkt und mit Sekt überschüttet oder wenn der Hausgraphiker als Statist einer Schlacht-Szene den Schild vergisst und ungeschützt eins übergebraten bekommt - in diesen und anderen Momentaufnahmen scheint das Innenleben einer Truppe auf, die an ihrem Graphiker einen ruhenden Pol in der Erscheinungen Flucht hatte, einen Fixpunkt der Gelassenheit und Solidität, in dessen gastfreiem Atelier das Karussell der Eigenheiten und Eitelkeiten vorübergehend zum Stillstand kam. Solange es Theater als Lebens- und Produktionsform gibt, werden sich seine Teilhaber in diesen Geschichten wiedererkennen.

(Friedrich Dieckmann)

Prometheus 1982

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Prometheus 1982

 

Unbeliebte Kunst aus der DDR, herausgegeben von Roland Rittig

 

96 Seiten

30 Abbildungen

Leinen, Schutzumschlag

24 x 30 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-929330-48-9

Wahrheiten sind Glaubenssache

Kraus Schutzumschlag
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Walter Kraus

Wahrheiten sind Glaubenssache

Gedichte

 

mit Illustrationen des Autors

 

160 Seiten

zahlreiche Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

13,5 x 19 cm

14,80 EUR

ISBN 978-3-89923-148-9

Am Anfang waren die Bilder, für die einer Worte fand, um so zur Sprache zu gelangen. Risiken und Nebenwirkungen hat er einkalkuliert. Dieses Gedichtbuch ist das Produkt eines Mannes der verschreibenden Zunft, eines Medizin-Mannes, der bittere Pillen verordnet und sich deswegen Heilkünstler nennen darf. Zur Beschleunigung des Heilungserfolgs empfehlen sich dosierte Anwendung und lautes Lesen. Reim und Rhythmus entfalten erst dann ihre therapeutische Wirksamkeit, die sich ganz entschieden zur Naturkraft des Humors bekennt.

 

Dr. Walter Kraus, geb. 1939 in Nürnberg, studierte nach dem Schulbesuch in Wernigerode von 1956 bis 1962 Medizin in Leipzig und Magdeburg. Nach Facharztausbildung und Tätigkeit als Oberarzt am Bezirkskrankenhaus „Altstadt“ in Magdeburg war er von 1974 bis 2004 Chefarzt in der Medizinischen Klinik des St. Salvator-Krankenhauses in Halberstadt.

Zwischen entwurzelten Steinen

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Renate Sattler
Zwischen entwurzelten Steinen


Gedichte


102 Seiten
mit 8 Grafiken von Susanne Berner
Broschur, Schutzumschlag
13 x 21 cm
12,80 EUR
ISBN 978-3-89923-168-7

 

Steine verbinden die Texte des Debütbandes der Magdeburger Lyrikerin Renate Sattler (Jahrgang 1961), mit dem die Autorin die Essenz ihres bisherigen Lebens vorlegt. In jeder Landschaft, die sie erkundet, sammelt sie Steine und legt im Regal Erinnerung aus als Kreis aus blauen Kieseln, Basalt, Muschelkalk und Feuerstein, ein Kreis aus dem Geschichtenkorb der Erde.
Aus Steinen zieht sie eine Spur von ihrer Kindheit an der Elbe bis zur Erfahrung im letzten Jahrzehnt, über Kreidefelsen und böhmische Vulkane bis zu den Marmorsäulen antiker Städte im Land der Zypressen. Im Theater von Korinth beginnen gerissene Säulen zu leben, und Mama Elisa lädt ein zu Griechischem Salat. Bei den Mohawk in Kanada begegnet sie dem Bildhauer, der das Totem des Wolfes in den Stein bannt, und über den Pazifik folgt sie den Papuas in heilige Berge …
"Die Dichterin arbeitet im Übrigen gekonnt mit dem Poesiearsenal ... manche Texte haben in der Dichterin Handwerk ihren goldenen Boden. Renate Sattlers Auseinandersetzung mit Landschaften (Ostseeküste, Griechenland) oder fremden Kulturen (Westpapua, die Irokesen) sind von Zuneigung und Ernsthaftigkeit geprägt", schrieb Matthias Biskupek zu diesen Texten einer neuen lyrischen Stimme aus Sachsen-Anhalt, die in diesem Buch mit Grafiken von Susanne Berner korrespondieren.

Spanschachtel

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Wilhelm Bartsch

Spanschachtel

mit 157 Haikus

 

Publisher's Collection 9

 

3. Aufbindung

94 Seiten

Broschur, Schutzumschlag

14 x 26 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-89923-176-2

 

 

"Aber!" - schreibt Wilhelm Bartsch, Kunstpreisträger des Landes Sachsen-Anhalt 2007 - "Das Haiku schaut immer, dass selbst das Abgelebteste und Langweiligste urplötzlich blitzartig aufregt, als wäre es nicht nur das Allerneuste, sondern auch von höchster Wichtigkeit."

157 Haikus sind hier vereint, gegliedert in drei Zyklen, Haiku-Romane, die sich zur traditionellen japanischen Gedichtform bekennen und ihren Ahnvätern folgen, allen voran Meister Matsuo Basho.

Haikus sind pointierte Dreizeiler, poetische Extrakte oder, um noch einmal Wilhelm Bartsch zu zitieren: "eine Nadelspitze, auf der man sogar eine ganze Welt tanzen lassen kann". Und Bartsch erweist sich als ein sehr gegenwärtiger Meister. Anlässe für seine Haiku-Romane "Hunter's Green", "Staub mit Flügeln" und "Spanschachtel" lieferten ihm ein Aufenthalt im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf im Brandenburgischen, die Verwandlungen von Schmetterlingen und Beobachtungen in einem nur scheinbar entlegenen Dorf in Thüringen.

 

Böhmerland

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Franz Strunz

Böhmerland

Roman

 

324 Seiten

Broschur

17 x 24 cm

Preis: 24,80 EUR

 

ISBN 978-3-89923-126-7

Wirklich noch ein Buch über die Vertreibung der Sudetendeutschen vor mehr als sechzig Jahren? Ja! Noch ein Buch!

Franz Strunz gelingt hier nämlich das Kunststück einer Gratwanderung – ein Text, der seine Leser immer wieder verwundert, oft beunruhigt und manchmal verstört.

 

Es ist ein verwirrendes Buch, vielschichtig und gescheit, ein Mix aus Heimatliebe und Ironie und Phantasie. Der Autor heißt Franz Strunz, geboren 1941‚ „tief drin im Böhmerwald“, hat also die Vertreibung aus der grünen Wiesen- und Waldheimat als unverständiger Bub noch gerade miterlebt. Aber nicht aus dieser Perspektive entwickelt Strunz den Roman, sondern als gebildeter Altphilologe, wortgewandter Romanist, engagierter politischer Kopf und gleichzeitig als warmherziger, bekennender Böhmerwäldler aus dem vom böhmischen Ostwind bedrohlich umfauchten Dörflein Fürstenhut bei Winterberg.

In die Chronik des Dorfes, dargetan an Familienschicksalen, flicht der Erzähler die Biographie des bedeutendsten Fürstenhuters, des Volkskundlers Rudolf Kubitschek mit ein. Ernste und vergnügliche Kurzgeschichten, Episoden, Anekdoten finden sich in dem Buche noch und noch. Strunz baut Gespräche zwischen seine Epik, erdachte Dialoge, leidenschaftliche Dispute.

Der Autor kniet sich aber auch in Vorgeschichte und objektiven Ablauf der Vertreibung hinein. Das Verbrecherische, ja Teuflische der Vorgänge und auf der anderen Seite die Tragik, Ausweglosigkeit der Sozialdemokraten, ursprünglich wohlmeinender Tschechen, hilfloser Gutmenschen im Inferno des Hasses …

Fürwahr ein reiches Buch, reich im Inhalt, reich in seiner stilistischen Ausformung, vielschichtig und vielgestaltig, ein spannendes Leseabenteuer!

Heimkehr am Strom

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Manfred Köppe

Heimkehr am Strom

Erzählungen

 

Publisher’s Collection 8

132 Seiten

Broschur, Schutzumschlag

14 x 26 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-89923-143-4

 

Manfred Köppe, dessen 2003 im Verlag Janos Stekovics erschienene Otto-von-Guericke-Novelle „Auch noch diese Stunde“ bereits große Beachtung fand, hat mit dem neuen Erzählband Handlungsfäden seines ersten Buches wieder aufgenommen. Lebenswege in und um Magdeburg und Schönebeck (so auch der Familie Otto von Guerickes) in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges werden weiter ausgestaltet und eingeordnet in das Problemfeld „Heimkehr“. Doch nicht allein von der Heimkehr an den Strom, die Elbe, sondern auch von denen, die auf die Heimzukehrenden warteten, ihr Leben daran knüpften, erzählen die 17 Geschichten. Sie handeln vom beginnenden Neuaufbau nach der Katastrophe, von Liebe oder zumindest der Sehnsucht nach ihr, von großen Plänen und den ersten Voraussetzungen ihrer Realisierung, kurz: vom Leben unmittelbar nach der Stunde Null.

Auch diese neuen Erzählungen sind wieder in einer kunstvollen Sprache ausgeformt, die große Vorbildautoren der Weltliteratur zitiert und deren Werke als doppelte Böden einzieht. Auch das zeichnet Manfred Köppes literarische Texte aus.

Fort, fort, der Südost fliegt gerade über Wörlitz!

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Fort, fort, der Südost fliegt gerade über Wörlitz!

Der Garten und seine Dichter um 1800

 

herausgegeben und mit einem Nachwort von Christian Eger

 

128 Seiten

7 zeitgenössische Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

12,5 x 21 cm

14,80 EUR

ISBN 978-3-929330-76-0

2. Auflage

 

 

Es gibt um 1800 so viele Touristen wie Motive, um nach Wörlitz zu reisen. Erbauung lockt, Bildung und Amüsement. Kein Tag vergeht "ohne Rollwagen voll Fremder". Jean Paul und Goethe, Novalis und Hölderlin, Tieck und Wackenroder: Sie alle sind Teilnehmer der großen Dessauer Garten-Wallfahrt, Liebhaber des grünen Open-Air-Salons, der von der "litterarischen Lage von Dessau" profitiert, der "nie versiegenden Gelegenheit, Menschen kennen zu lernen, Erfahrungen zu samlen, und viele merkwürdige Bekanntschaften zu machen". August Rode sieht "alle Stände vermischt lustwandeln". Carl August Boettiger lobt: "Man genoß doppelt, denn man genoß mit Hunderten" - und nicht folgenlos. Lange Briefe entstehen, Tagebuchnotate, Reise- und Landschaftsbilder, Bekenntnisprosa und Stimmungslyrik für jedermann.

Die schönsten Gartenstimmen versammelt dieses Lesebuch. Sichtbar wird: Die Wörlitzer Literatur-Touristen sind "Dilettanti" im allein positiven Wortsinn des 18. Jahrhunderts - Liebhaber der Kunst und Kultur, Fluchtreisende oft, die Eindrücke schöpfen, um schöpfen zu können. "Hier ists iezt unendlich schön" schreibt der junge Goethe an Charlotte von Stein. Jean Paul schwärmt aus und schwärmt: "Ach las mich nicht sagen, wie die in die weite Natur hineingehauenen Licht-Straßen (nicht die Vexierarchitektonik) an meinem Herzen sogen und wie die grillenhaften elysischen Baum-Schatten mich in sich hineinspielten! O wie wenig fehlt mir zur höchsten Seeligkeit - und nur dieses Wenige erscheint mir nie". Das Wenige fehlt allen immer. Es kleiner oder auf Zeit vergessen zu machen ist ein Wörlitzer Versprechen.

 

"Goethe, Hoffmann und Tieck lustwandelten hier, viele wandelte die Lust an und alle schwärmten sie: Mitten in der Provinz fanden sie Weltläufigkeit, wie sie seinerzeit in Deutschland nirgends sonst zu finden war ... wunderbar unprätentiös ist Egers elegantes Bändchen geworden."

 

(Süddeutsche Zeitung)

Mein kurzer Sommer der Ostalgie

Eger VVZ Titel
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Christian Eger

 

Mein kurzer Sommer der Ostalgie

 

120 Seiten

Broschur, Schutzumschlag

13 x 21 cm

12,80 EUR

ISBN 3-89923-065-5

 

 

Ostalgie: die Sehnsucht nach einer DDR, wie sie hätte gewesen sein können, wenn sie nicht die DDR gewesen wäre. Aber was war die DDR? Was das Jahr 1989? Diesen Fragen geht Christian Eger in seinem Buch nach. In neunzehn Stationen reist er durch die Landschaften des Vergessens. Erinnerungen, Erfahrungen, Ereignisse rücken neu in den Blick: die Staatsgesellschaft DDR, der vierte November 1989, das Ost-Entertainment, das Nachwendedeutschland. Im holländischen Doorn wird der Fluchtpalast Kaiser Wilhelms II. besichtigt, dessen Staat wie die DDR nach einem neunten November verschwand. War der Kaiser an allem Schuld? Mittendrin kommen drei Schriftsteller zu Wort, deren Werk sich mit der DDR verbindet: Jurij Brezan zum Thema Unrechtsstaat, Hermann Kant zum 17. Juni 1953 und Stefan Heym erklärt, warum es ihm nicht gelingen will, einem Kind die DDR zu erklären.

 

 

Christian Eger, 1966 in Dessau geboren lebt in Halle. Er studierte Germanistik, Allgemeine Sprachwissenschaft, Neuere Geschichte und ist Redakteur im Kultur-Ressort der Mitteldeutschen Zeitung.

"Schnatzjer": E seltnes Eksemblar

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Bodo-Eberhard Lochner

 

"Schnatzjer"

Eseltnes Eksemblar

 

Texte in hallescher Mundart

 

ausgewählt und herausgegeben von Bernd Heinrich

 

2. Auflage

 

96 Seiten

18 Zeichnungen

gebunden, Schutzumschlag

14 x 20 cm

9,80 EUR

ISBN 978-3-89923-107-6

 

 

Wenige Hallenser werden Bodo-Eberhard Lochner unter seinem bürgerlichen Namen kennen. Der Name "Schnatzjer" hingegen dürfte fast jedem Einwohner der Saalestadt ein Begriff sein. Unter diesem nämlich veröffentlichte der Autor von 1958 bis 1995 in der "Liberal-Demokratischen Zeitung" und deren Nachfolger, dem "Halleschen Tageblatt" Texte in hallescher Mundart. Weit mehr als tausend davon sind in diesen Jahren erschienen. Es sind Momentaufnahmen aus dem Alltag, so humor- wie liebevoll und immer höchst unterhaltsam. Für Hallenser sowieso, für Außenstehende durch die oft skurrilen Wortschöpfungen, den eigenwilligen Klang, die kuriosen Fügungen gewiss nicht minder.

 

Bernd Heinrich - über einige Jahre hinweg Kollege Bodo-Eberhard Lochners beim "Halleschen Tageblatt" und später Mitglied des Mundartvereins "De Dilpsche" - hat im vorliegenden Buch einige der schönsten, reizvollsten und witzigsten Geschichten von "Schnatzjer" ausgewählt, zusammengestellt und herausgegeben. Er trägt damit nicht nur dazu bei, dass "Schnatzjer" unvergessen bleibt, sondern ebenso zur Pflege und zum Erhalt der halleschen Mundart.

 

Zum leichteren Verständnis der für Nicht-Kenner wie eine Fremdsprache anmutenden Ausdrücke enthält das Buch ein Wörterverzeichnis, in dem Begriffe wie "Däätz" (Kopf), "Dust" (Dummkopf), "Kwien" (Hund), "Scheeks" (Junge) "Umme" (Sturz) und viele, viele andere erläutert werden. Das Buch wurde von Andreas Heinrich mit witzig-originellen Zeichnungen illustriert.

 

Pressestimmen:

 

"... ein gelungener Beitrag zum Erhalt und zur Pflege der halleschen Mundart."

 

(Mitteldeutsche Zeitung)

Stalingrad

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Karl-Ludwig Schober

Stalingrad

Befreiung in Gefangenschaft

 

3. Auflage

 

256 Seiten

Broschur

14,8 x 21 cm

16,80 EUR

ISBN 978-3-932863-02-8

 

 

 

Karl-Ludwig Schober (1912-1999), renommierter Arzt, Fachbuchautor, Universitätsprofessor und Klinikdirektor, erinnert sich seiner Jahre im Sanitätsdienst der deutschen Wehrmacht und seiner grausamen, schuldverstrickten, langen Odyssee nach Hause. Er protokolliert auf eindringliche Weise, wie ihn ein sinnloser Krieg durch das weite russische Land getrieben hat. Als Arzt konnte er auch unter unmenschlichen Voraussetzungen nicht aufgeben, praktisch helfen zu wollen. Als Soldat aber musste er zusehen, wie sein Berufsethos oft zum Scheitern verurteilt war. Darüber hat er Tagebuch geführt: ganz nah an den Fakten, präzise und doch poetisch. Mit dem Blick eines Wissenschaftlers wird hier ein deutsches Trauma und die Befreiung daraus verarbeitet.

Auch noch diese Stunde

Köppe Guericke VVZ
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Manfred Köppe

Auch noch diese Stunde

 

Eine Guericke-Novelle

 

116 Seiten

Broschur

20,5 x 12,5 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-89923-045-1

 

 

"Morden ist Alltag in diesem Krieg. Und Brennen. Und Plündern. Und Peinigen und Prügeln. Das alles zusammen, und was endlich der Tod an Seelen zählte, an diesem Tage, in wenigen Stunden - das ist das unerhörte Maß.

Das Maß aller Greuel. Einer von uns hat später, sehr viel später, an der Schwelle des neuen Millenniums den Beweis geführt, Gericke! Und es war ihm dabei sehr hilfreich, was er in dieser Nacht gedacht hatte."

Otto von Guericke, die Personifizierung des Magdeburger Neubeginns, erinnert sich aus der Kammer heraus, in der er gefänglich gehalten, in einer Nacht mit vielen Gesichtern und Gesichten. Was zu Neuem in seinem Denken führte, präpariert Manfred Köppe in dieser kunstvollen Novelle heraus. 

Sagenhaftes aus Sachsen-Anhalt

Köppe Sagen VVZ
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"Der Deutschen Dreyßig-Jähriger Krieg"

Sagenhaftes aus Sachsen-Anhalt

gesammelt und nacherzählt von Manfred Köppe

 

176 Seiten

gebunden, Schutzumschlag

12,5 x 21 cm

9,80 EUR

ISBN 978-3-929330-32-8

 

 

Vieles erinnert noch heute an den Dreißigjährigen Krieg. Das seit Jahrhunderten unerhörte Mass an Greueln, Barbarei, Angst, Hunger, Not und Tod blieb gegenwärtig - auch dank der Sagen. Mit ihnen wird längst Vergangenes wieder lebendig.

Historische Fragestellungen erhielten eine überraschende, zumeist nachhaltige Antwort. Historisch Verbrieftes wurde ins Mythische gehoben und kehrte mit einem Wahrheitsanspruch ganz eigener Art an seinen Ursprung zurück.

So sind die Sagen letztlich ein Stück öffentlichen Gebrauchs von Historie.

Diese Sammlung, thematisch eng im Zeitrahmen, aber weit in den Sagenmotiven gefasst, beschränkt sich geographisch auf Sachsen-Anhalt. Sie nahm manches auf, was bisher in keinem Sagenbuch zu finden war. 

Clemens Brentano

978-3-89923-209-7
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Manfred Köppe

Clemens Brentano

Bilder einer Reise ins Salz

 

Publisher's Collection 10

 

146 Seiten

Broschur, Schutzumschlag

14 x 26 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-89923-209-7

 

 

Auf Beschluß der Familie wurde der 19-jährige Clemens Brentano (1778-1842) zum Onkel nach Schönebeck geschickt, um ihn für das Salzfach zu gewinnen. Alle vorangegangenen Versuche, sich beruflich engagieren zu müssen, waren fehlgeschlagen, und nun ruhten die Hoffnungen auf dem "Oncle", Bergrat Carl von La Roche, der leitend in der Königlich Preußischen Saline zu Schönebeck tätig war.

 

Was Brentano zwischen Willkommen und Abschied von Januar bis Mai 1797 in der Saline mit Kothäusern, Röhrenfahrt und Gradierwerk, im Burggärtchen, im Busch, an der Elbe und auf einem kleinen Abstecher nach Leipzig widerfuhr, erzählen die Bilder seiner Reise ins Salz. Er rieb sich an der rauhen Wirklichkeit der Saline und des Städtchens und ließ seiner Phantasie zügellos Raum. Hineingeboren in die Poesie, dämmerte aus der märchenhaften, bizarren Welt seiner Nacht- und Tagträume Neues herauf, und man erlebt, wie eine Gegenwelt geboren wurde, die man später auf den Namen Romantik taufte. Der Onkel konnte ihn nicht für das Salzfach gewinnen - eine missglückte Verführung. Brentanos Abneigung war die Abneigung gegen jeglichen bürgerlichen Beruf. Das ganze Leben müsse Kunst, müsse Poesie sein.

 

"Ein Drittel des Jahres war er hier, unfertig, am Anfang des Wegs. Ein Irrlichtern. Ein Ahnen. Ein Sehnen. Was blieb ihm an den Schuhsohlen, am Stecken, im Herzen hängen? Wenigstens der Salzgeruch in der Nase? So fragen wir am Ende." Und glauben, daß einiges, was er später schrieb, hier seine Wurzeln hat.

 

 

 

Heinrich und Thomas Mann

Goethe US 2007 VVZ
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Heinrich und Thomas Mann

Zur Aktualität von Leben und Werk des Bruderpaares

 

Jahresgabe 2008

der Ortsvereinigung Hamburg

der Goethe-Gesellschaft in Weimar e. V.

 

104 Seiten

Broschur

12,5 x 20,5 cm

14,80 EUR

ISBN 978-3-89923-212-7

 

Für die Hamburger Goethe-Gesellschaft ist es Tradition geworden, einmal im Jahr – 2007 zum zehnten Male! – ein „Klassik-Seminar“ zu veranstalten. Mitglieder und Freunde der Hamburger Goethe-Gesellschaft konnten sich in vier Vorträgen intensiv mit „Heinrich und Thomas Mann – Zur Aktualität von Leben und Werk des Bruderpaares“ auseinandersetzen.

Die „schwierige Brüderschaft“ ist als Forschungsthema schier unerschöpflich, und die „amazing family“ wie Klaus Mann sie genannt hat, ist zweifelsohne auch von großem Interesse über den Kreis der Fachwissenschaftler hinaus.

Prof. Dr. Helmut Koopmann, Augsburg, Dr. Manfred Flügge, Berlin, Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Lübeck, und Prof. Dr. Hans Rudolf Vaget, Smith-College, Mass., entwickelten in ihren Vorträgen die gegenseitigen Abhängigkeiten und Abgrenzungen Thomas und Heinrich Manns und eröffneten damit vielfältige Perspektiven auf Werk und Leben des Bruderpaares.

 

 

 

Copy of Clemens Brentano

978-3-89923-209-7
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Manfred Köppe

Clemens Brentano

Bilder einer Reise ins Salz

 

Publisher's Collection 10

 

146 Seiten

Broschur, Schutzumschlag

14 x 26 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-89923-209-7

 

 

Auf Beschluß der Familie wurde der 19-jährige Clemens Brentano (1778-1842) zum Onkel nach Schönebeck geschickt, um ihn für das Salzfach zu gewinnen. Alle vorangegangenen Versuche, sich beruflich engagieren zu müssen, waren fehlgeschlagen, und nun ruhten die Hoffnungen auf dem "Oncle", Bergrat Carl von La Roche, der leitend in der Königlich Preußischen Saline zu Schönebeck tätig war.

 

Was Brentano zwischen Willkommen und Abschied von Januar bis Mai 1797 in der Saline mit Kothäusern, Röhrenfahrt und Gradierwerk, im Burggärtchen, im Busch, an der Elbe und auf einem kleinen Abstecher nach Leipzig widerfuhr, erzählen die Bilder seiner Reise ins Salz. Er rieb sich an der rauhen Wirklichkeit der Saline und des Städtchens und ließ seiner Phantasie zügellos Raum. Hineingeboren in die Poesie, dämmerte aus der märchenhaften, bizarren Welt seiner Nacht- und Tagträume Neues herauf, und man erlebt, wie eine Gegenwelt geboren wurde, die man später auf den Namen Romantik taufte. Der Onkel konnte ihn nicht für das Salzfach gewinnen - eine missglückte Verführung. Brentanos Abneigung war die Abneigung gegen jeglichen bürgerlichen Beruf. Das ganze Leben müsse Kunst, müsse Poesie sein.

 

"Ein Drittel des Jahres war er hier, unfertig, am Anfang des Wegs. Ein Irrlichtern. Ein Ahnen. Ein Sehnen. Was blieb ihm an den Schuhsohlen, am Stecken, im Herzen hängen? Wenigstens der Salzgeruch in der Nase? So fragen wir am Ende." Und glauben, daß einiges, was er später schrieb, hier seine Wurzeln hat.

 

Copy of Heinrich und Thomas Mann

Goethe US 2007 VVZ
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Heinrich und Thomas Mann

Zur Aktualität von Leben und Werk des Bruderpaares

 

Jahresgabe 2008

der Ortsvereinigung Hamburg

der Goethe-Gesellschaft in Weimar e. V.

 

104 Seiten

Broschur

12,5 x 20,5 cm

14,80 EUR

ISBN 978-3-89923-212-7

 

Für die Hamburger Goethe-Gesellschaft ist es Tradition geworden, einmal im Jahr – 2007 zum zehnten Male! – ein „Klassik-Seminar“ zu veranstalten. Mitglieder und Freunde der Hamburger Goethe-Gesellschaft konnten sich in vier Vorträgen intensiv mit „Heinrich und Thomas Mann – Zur Aktualität von Leben und Werk des Bruderpaares“ auseinandersetzen.

Die „schwierige Brüderschaft“ ist als Forschungsthema schier unerschöpflich, und die „amazing family“ wie Klaus Mann sie genannt hat, ist zweifelsohne auch von großem Interesse über den Kreis der Fachwissenschaftler hinaus.

Prof. Dr. Helmut Koopmann, Augsburg, Dr. Manfred Flügge, Berlin, Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Lübeck, und Prof. Dr. Hans Rudolf Vaget, Smith-College, Mass., entwickelten in ihren Vorträgen die gegenseitigen Abhängigkeiten und Abgrenzungen Thomas und Heinrich Manns und eröffneten damit vielfältige Perspektiven auf Werk und Leben des Bruderpaares.

 

Urknallfest

978-3-89923-019-2

Andreas Balles

Urknallfest

Gedichte

 

90 Seiten, Broschur, SU

12,5 × 20,5 cm

9,80 EUR

ISBN 978-3-89923-019-2

 

„Die Prognose darf gestellt werden“, schrieben die Fränkischen Nachrichten, „dass derjenige, dem Gedichte von Christian Morgenstern etwas sagen, an dem ‘Urknallfest’ sich gerne beteiligt. Im Gegensatz zu nur kalauernden Versen und triefender Betroffenheitslyrik besitzen diese Gedichte den Vorteil wiederholter Lesbarkeit … Positiv schlägt die Erkenntnis zu Buche, dass hier einer eine eigene Sprache in Stil, Form und Ausdruck gefunden hat. Was die Gedichte ‘machen’, lässt sich als ein Synchronisieren von Gegensätzen … benennen.“

Andreas Balles aus Buchen arbeitet seit 1988 als freier Schriftsteller und Musiker. In den hier vorliegenden Texten beschäftigt er sich auf die ihm ganz eigene und unverwechselbare Art mit Themen des alltäglichen Wahnsinns. Da schmelzen Eisklötze, entfalten Strichmännchen ein eigenes Leben und beschwört Abendsonnenschein das Chaos und eine letzte Wahrheit he-rauf – immer mit verblüffenden Bildern, den Lese-Erwartungen entgegentretend und jede Gefühlsduselei vermeidend


SF