Dessau-Wörlitz

WÖRLITZ_KR_VVZ
Größeres Bild

Erhard Hirsch

Dessau-Wörlitz

 

Aufklärung und Frühklassik

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt, Band 5

Herausgegeben von Christian Antz

 

320 Seiten

368 meist farbige Abbildungen

Broschur

14 x 21 cm

16,80 EUR

ISBN 978-3-89923-127-4

 

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt
DIE Reiseführer zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sachsen-Anhalts. Zur Ansicht klicken Sie bitte auf den Text!

 

 

Von der "Zierde und dem Inbegriff des XVIII. Jahrhunderts" hat Christoph Martin Wieland gesprochen, als er von Dessau-Wörlitz redete. Auch Goethe hat die Gegend gelobt. Er sah im "wohladministrierten und zugleich äußerlich geschmückten Lande" Ideen der Epoche mit ihren erzieherischen Absichten verwirklicht. Dabei umfasst der Begriff des Dessau-Wörlitzer Kulturkreises weit mehr als nur den berühmten Park und die in ihm Gestalt gewordene Italiensehnsucht der deutschen Frühklassik. Immer wieder wird ein kleiner "Musterstaat" beschrieben, in dem eine bürgerliche Bildungsreform ihren Ort fand, in die auch ein neues Verständnis von Leibesübungen integriert war. Hier wurden ein neuer Klassizismus palladianisch-englischer Provenienz geschaffen, die Neugotik und ein neuer Gartenstil. Das Dessauer Erbe ist von übernationalem Rang. Es wurde aufgenommen ins UNESCO-Weltkulturerbe.

Erhard Hirsch ist in vielen Veröffentlichungen, die ein Lebenswerk umfassen, als der profunde Kenner von Dessau-Wörlitz ausgewiesen. Er ordnet es in diesem Buch, das seit 1985 als Standardwerk zum Gegenstand gilt, in das geistige Umfeld jener Zeit. Er zeigt die humanistischen Leitlinien seiner Entstehung auf und porträtiert die Männer, die Fürst Leopold III. Friedrich Franz, der "Vater Franz", um sich versammelte, um dieses "Mekka" des Fortschritts entstehen zu lassen: Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff und den Kreis der Dessauer Reformer. Pädagogische Reform, Revolution der Landwirtschaft, eine über den Standard ihrer Zeit weisende Ökonomie, einzigartige Kunstförderung und die Philosophie der Aufklärung haben im Gartenreich und seinen Bauten sinnfälligen Ausdruck gefunden. "Was für ein anziehender Ort ist dieses Dessau. Niemals haben sich Philosophie und Künste auf einem kleinern Raum vereinigt", schrieb der Zeitgenosse Wilhelm Ludwig Wekhrlin.

 

Die holländischen Gemälde des 17. und 18. Jahrhunderts

Holland_Georg_CMY_VZ
Größeres Bild

Die holländischen Gemälde des 17. und 18. Jahrhunderts

Bestandskatalog der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau 

 

312 Seiten

169 teils farbige Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

17 x 24 cm

24,80 EUR

ISBN 3-89923-097-3

 

 


SF