Der Dom zu Havelberg

978-3-89923-262-2
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Antje Reichel

Der Dom zu Havelberg

Veröffentlichungen der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Heft 5

 

Herausgegeben von Boje E. Hans Schmuhl in Verbindung mit Konrad Breitenborn

Fotografien Janos Stekovics

 

160 Seiten

gebunden, Schutzumschlag

195 meist farbige Abbildungen

28,00 EUR

ISBN 978-3-89923-262-2

 

Auf einer Anhöhe über der Altstadt von Havelberg erhebt sich weithin sichtbar der majestätische Dom St. Marien. Er wurde im Jahr 1170 geweiht und gehört zu den ältesten und auch bedeutendsten Gotteshäusern in Deutschland. Seit vielen Generationen ist dieses monumentale Denkmal gelebten christlichen Glaubens identitätsstiftendes Symbol eines religiösen Bekenntnisses und heimatlicher Zugehörigkeit. Als Hauptkirche des norddeutschen Missionsbistums prägte der Dom die Anfänge des kirchlichen Lebens östlich der Elbe. Seine eigentümliche Baugestalt, die Qualität und Ausdrucksstärke der mittelalterlichen Ausstattung mit dem spätgotischen Lettner und den Glasmalereien faszinieren bis heute die Betrachter.

Dieser Band präsentiert erstmals in Text und zahlreichen eindrucksvollen Fotografien die Architektur der Kathedrale und Klosteranlage, die hervorragende Bildhauerkunst, die farbigen Christusfenster und die nachreformatorische Ausstattung der Barockzeit. Er entführt in die spannende Historie des einstigen Bischofssitzes von den Anfängen des Bistums im 10. Jahrhundert und dem Wirken der Prämonstratenser bis in die Gegenwart und liefert zudem einen fundierten kunstgeschichtlichen Überblick und Beschreibungen der zentralen Kunstwerke. Bekannte Fakten werden mit großem Sachverstand mit den neuesten Forschungsergebnissen verbunden. Es entsteht ein vielschichtiger Einblick in die verschiedensten Bereiche des Bauwerks und des Lebens, das es erfüllte und erfüllt.

Die Eckartsburg

ECKARTSBURG VVZ
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Die Eckartsburg

 

Schriftenreihe der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt,

Band 1

herausgegeben von Boje Schmuhl in Verbindung mit Konrad Breitenborn

 

 

416 Seiten

250 meist farbige Abbildungen

Leinen, Schutzumschlag

17 x 24 cm

24,80 EUR

ISBN 978-3-929330-93-9

 

 

Mit der umfangreichen Publikation über die Eckartsburg begründet die Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt eine Schriftenreihe. Angestrebt wurde eine zusammenfassende Publikation zur Geschichte der Eckartsburg. So, wie diese jetzt vorliegt, ist sie gewiss die erste ihrer Art. Von vornherein war aber auch beabsichtigt, Themen aufzugreifen, die etwas "abseits" der traditionellen historischen Betrachtung lagen. So richtete sich der Blick nicht ausschließlich auf solche Bereiche wie Baugeschichte und politische Historiographie, einbezogen wurden auch Studien zur regionalen Kultur- und Sozialgeschichte ebenso wie denkmalpflegerische Überlegungen. Als Autoren waren hauptsächlich Historiker und Archivare beteiligt, doch gewann dieses Buch eben gerade durch die Einbeziehung von Autoren, die sich des Themas auf Grund ihrer eher praktisch angelegten beruflichen Tätigkeit annahmen oder aber die Burggeschichte aus vorwiegend heimatgeschichtlichem Interesse erforschen, deutlich an Profil und inhaltlicher Substanz. Mit seinen einzelnen Beiträgen und den zahlreichen wissenschaftlichen Anmerkungen bietet der Band zunächst eine umfassende Bilanz der gesamten älteren und neueren Literatur zur Geschichte der Eckartsburg. Ältere Schriften wurden für die eigenen Darstellungen genutzt und - wenn erforderlich - unter neuen Forschungsaspekten kritisch beleuchtet. Neues, der Forschung bisher nicht bekanntes oder noch nicht ausgewertetes Archivgut konnte in den Landesarchiven von Magdeburg und Merseburg, im Sächsischen Hauptstaatsarchiv in Dresden sowie im Naumburger Archiv des Burgenlandkreises festgestellt und für diesen Band wissenschaftlich erschlossen werden. Mehrere Beiträge nehmen deutlich Bezug auf die Burggeschichte während der Weimarer Republik, der Zeit des Dritten Reiches und des politischen Regimes der DDR. Schon seit Jahrzehnten als "1000jährige" Eckartsburg apostrophiert, war und ist die alte Feste zugleich ein Symbol für die Heimat. Sie drückt Verwurzelung darin aus und ist für die Menschen in Mitteldeutschland immer schon ein beliebtes Ziel für familiäre Ausflüge gewesen. Schon deshalb ist es selbstverständliches Anliegen dieses Bandes, nicht nur dem Fachmann neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu vermitteln, sondern mit einer breiten Themenvielfalt einen darüber hinausgehenden Interessentenkreis anzusprechen.

 

"... ein prächtiger Band ... Kurzum ein Heimatbuch der Extraklasse"

(Thüringer Allgemeine)

 

"Für alle Freunde alter Burgen ist dieses prächtige Werk über die Eckartsburg eine Augenweide."

(Leipziger Volkszeitung)

Jagdschloss Letzlingen I

Letzlingen I VVZ
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Jagdschloss Letzlingen I

 

Schriftenreihe der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt,

 

herausgegeben von Boje Schmuhl in Verbindung mit Konrad Breitenborn

 

Band 2/1, Teil 1: 1559-1861,

 

280 Seiten

96 z. T. farbige Abbildungen

Leinen, Schutzumschlag

17 x 24 cm

19,80 EUR

ISBN 978-3-932863-53-0

 

 

Es war Brandenburgs Kurprinz Johann Georg, der um 1560 in der wald- wie wildreichen Letzlinger Heide ein Jagdschloss errichten ließ und dieser beschaulichen kleinen Nebenresidenz in der Altmark den Namen "Hirschburg" gab. Das malerische Schloss war dem späteren Kurfürsten Jagddomizil, Hochzeits- und Regierungsstätte. Doch nach dem Tode seines Sohnes Joachim Friedrich geriet es in Vergessenheit, und erst Preussens König Friedrich Wilhelm IV. erweckte es nach 1841 zu neuem Leben. Das unter massgebliche Mitwirkung von Friedrich August Stüler im neugotischen Stil umgebaute Schloss wurde zum Ausgangsort vieler Hofjagden. Kaiser Wilhelm I. jagte dort ebenso wie sein Enkel Wilhelm II. Einer der prominentesten Jagdgäste war Reichskanzler Otto von Bismarck. Ebenso kam der 1914 ermordete österreichische Thronfolger Franz Ferdinand zur Jagd nach Letzlingen, wo auch "große Politik" gemacht wurde. Schloss Letzlingen ist das einzig erhaltene Hohenzollernschloss in Sachsen-Anhalt.

Als das Bauwerk 1918 mit dem Sturz der Monarchie seine ursprüngliche Bestimmung verlor, diente es zunächst als Schulstätte, dann als SA-Sportschule und schließlich als Lazarett und Krankenhaus. Der vorliegende erste Teil der zweiteiligen Monografie befasst sich vor allem mit der Bau-, Nutzungs- und Jagdgeschichte dieses Schlosses von 1559 bis 1861. Und diese Geschichte spiegelt gleichermassen altmärkische Heimat- und deutsche Nationalgeschichte.

Der von der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt herausgegebene Band erscheint anlässlich der 300. Wiederkehr der Krönung des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III. zum König Friedrich I. in Preussen im Jahre 1701.

Jagdschloss Letzlingen II

LETZL II VVZ
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Jagdschloss Letzlingen II

 

Schriftenreihe der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt,

 

herausgegeben von Boje Schmuhl in Verbindung mit Konrad Breitenborn

Band 2/2, Teil 2: 1861-2001

 

360 Seiten

170 Abbildungen

Leinen, Schutzumschlag

17 x 24 cm

28,80 EUR

ISBN 978-3-932863-54-7

 

 

Das nach 1841 von Preußens König Friedrich Wilhelm IV. aus seinem "Dornröschenschlaf" erweckte Jagdschloss Letzlingen wurde zwischen 1861 und 1912 unter Wilhelm I. und dessen Enkel Wilhelm II. als Ausgangsort und gesellschaftlicher Mittelpunkt zahlreicher Hofjagden weit über die Grenzen der Altmark hinaus bekannt.

Das Jahr 1861 markiert mit dem Tod Friedrich Wilhelms IV. und dem Regierungsantritt seines Bruders Wilhelm I. sowohl eine einschneidende politische Zäsur in der preußischen Geschichte, wie andererseits mit der Fertigstellung und Einweihung der noch nach Plänen Friedrich Wilhelms IV. entstandenen Schlosskirche ein wichtiger Einschnitt in der Baugeschichte des Jagdschloss-Ensembles.

Im Schloss weilten illustre Jagdgesellschaften mit viel in- und ausländischer Prominenz, die sowohl den Wildreichtum der Heide als auch die entspannte Atmosphäre eines solchen "Rendevous" zu schätzen und zu nutzen wußten. So manche wichtige politische Entscheidung wurde im Letzlinger Jagdschloss getroffen.

Nach der Abdankung Kaiser Wilhelms II. im November 1918 war das Schloss von 1922 bis 1933 an die Freie Schul- und Werkgemeinschaft verpachtet. Die 1933 von den Nationalsozialisten aufgelöste Schule unterrichtete nach reformpädagogischen Grundsätzen.

1933/34 diente das Schloss der NSDAP als SA-Sportschule. Ab 1940 befand sich hier das Reservelazarett Nr. 105, und von 1945 bis 1991 fand das einstige Jagddomizil der Hohenzollern schließlich Verwendung als Krankenhaus.

Von 1997 bis 2001 wurde das Schloss umfassend rekonstruiert und saniert. Die museal genutzte erste Etage ist seit dem 19. Januar 2001 erstmals öffentlich zugänglich.

Mehrere Beiträge des Bandes geben Auskunft über die Jagdgeschichte der Colbitz-Letzlinger Heide, die nach 1871 zwar durch die "Kaiserjagden" Wilhelms I. und Wilhelms II. bestimmt war, aber danach noch viele andere wechselvolle Schicksale erfuhr. Trotz der 1935 erfolgten Einrichtung eines Artillerieversuchsplatzes wurde die Heide im Dritten Reich als Staatsjagdrevier genutzt. Auch Hermann Göring hat hier auf Schwarzwild gejagt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm für nahezu fünf Jahrzehnte die Rote Armee den Schießplatz. Im militärisch besetzten Gebiet lag die Jagdhoheit bei der sowjetischen Armeeführung, die der umfänglichen Selbstversorgung ihrer Soldaten durch Wilddieberei aber keinen Einhalt gebot.

Schloss Leitzkau

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Schloss Leitzkau

 

herausgegeben von Boje E. Hans Schmuhl in Verbindung mit Konrad Breitenborn

 

Schriftenreihe der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt,

Band 3

 

480 Seiten

185 Fotos (111 farbig, 74 schwarz/weiß),

14 Grundrisse und Zeichnungen

gebunden, Schutzumschlag

17 x 24,5 cm

34,00 EUR

ISBN 978-3-89923-102-1

 

 

Am 18. August 995 erstmals in einer Urkunde Kaiser Ottos III. erwähnt, bekam Leitzkau vor allem durch das hier seit 1138/39 angesiedelte Prämonstratenserchorherrenstift historische Bedeutung. Als im September 1155 Erzbischof Wichmann von Magdeburg und Bischof Wigger von Brandenburg die neue Basilika des Leitzkauer Stiftes weihten, war auch Albrecht der Bär in Leitzkau. Mit der Wiedereinstellung des Brandenburger Bistums und seines Domstiftes zwischen 1161 und 1165 verlor der Leitzkauer Konvent aber seine bisher führende Position in der Diözese Brandenburg.

Kurfürst Joachim II. von Brandenburg nahm 1535 das säkularisierte Stift in seinen Besitz, das dann 1564 der berühmte, von der Weser stammende Obrist Hilmar von Münchhausen kaufte. In eine imposante Schlossanlage umgebaut, gilt diese heute als das östlichste Beispiel der Weserrenaissance und zugleich als Kleinod deutscher Architekturgeschichte. Fast vier Jahrhunderte lang blieb das Schloss Leitzkau im Besitz der Familie von Münchhausen, die 1945 durch die Bodenreform enteignet wurde. Das Gebäudeensemble bestand aus Schloss Neuhaus, der Schlosskirche sowie aus Schloss Hobeck und Schloss Althaus, das - durch Kriegseinwirkung im April 1945 stark beschädigt - schließlich so in Verfall geriet, dass es Anfang der 1950er Jahre abgerissen werden musste. Heute nutzt die Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt das Schloss als Verwaltungssitz.

Der vorliegende Band befasst sich mit der historischen Bedeutung des Prämonstratenserstiftes, der wechselvollen Geschichte des Leitzkauer Renaissanceschlosses sowie mit wichtigen Personen und Ereignissen der Familiengeschichte derer von Münchhausen. Mit ihm liegt nun die erste umfassende und reich bebilderte Darstellung zur Geschichte des Leitzkauer Schlosses vor.

Die Museen im Schloss Neuenburg

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Jörg Peukert, Kordula Ebert

„Das wolle der Reisende nicht ungesehen lassen“

Die Museen im Schloss Neuenburg

 

80 Seiten

140 Abbildungen

gebunden

16,5 x 24 cm

14,80 EUR

ISBN 978-3-89923-244-8

 

Nur noch lieferbar über den Museumsladen Schloss Neuenburg

Tel.: (03 44 64) 3 55 30 

 

Eine Kösener Kurzeitung legte den Badegästen 1842 einen Besuch der Neuenburg, der ehemals größten Burg der Thüringer Landgrafen, mit ihrer berühmten romanischen Doppelkapelle ans Herz: „Den Thurm des Schlosses, von welchem man bei klarem Wetter eine weite Aussicht hat; Rittersaal und Kapelle im Schloss selbst, und im Hofe den 600 Fuß tiefen Brunnen wolle der Reisende nicht ungesehen lassen.“ 1934/35 wurde hier erstmals ein Museum eingerichtet. Zum Teil exotisch anmutende Expositionen – etwa eine Südseesammlung – resultierten aus der Berufstätigkeit des Gründers Otto Krauschwitz, eines Vermessungsoffiziers bei der Kaiserlichen Marine. 1951 öffnete ein zweites Museum, ein kultur- und naturhistorisches, das 1971 wegen Bauschäden geschlossen werden musste. Nach 1989 präsentiert sich auf Schloss Neuenburg das dritte Museum. Seine Kernbereiche sind Expositionen zur hoch-mittelalterlichen Blütezeit der Anlage „Burg und Herrschaft“ sowie zum Weinanbau in Sachsen-Anhalt.


SF