Kunstwerke der Welt - Asien, asiatischer Orient, Europa

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Grassimuseum für Völkerkunde zu Leipzig

Kunstwerke der Welt

Band 1: Asien, asiatischer Orient, Europa

 

136 Seiten

86 farbige Fotos, 1 Abbildung, 1 Lageplan

Broschur

12 x 21 cm

7,50 Euro

ISBN 978-3-89923-113-7

 

 

Im Fundus des Leipziger Völkerkundemuseums finden sich rund 220 000 Ethnographica, die aufgrund der großen Zahl dieser Exponate noch nie der Öffentlichkeit gezeigt werden konnten. Auch zur Wiedereröffnung des Grassimuseums im November 2005 war wiederum nur eine kleine Auswahl der Objekte in der Dauerausstellung  "Rundgänge in einer Welt" zu sehen, die ergänzt worden sind durch Exponate aus den Sammlungen des Dresdner Völkerkundemuseums und des Völkerkundemuseums Herrnhut. Dadurch ist ein kleiner Einblick in die Staatlichen Sammlungen Sachsen möglich.

Der vorliegende erste Band des Führers durch die Dauerausstellung stellt wiederum eine Auswahl der Exponate auf den rund 2000 qm Ausstellungsfläche in der ersten Etage des Grassimuseums vor. Die Ausstellung führt von Südostasien mit Indonesien, Thailand und Myanmar nach Südasien mit Indien und Sri Lanka. Von dort geht es durch den Himalaya in den tibetisch-mongolischen Kulturraum und schließlich nach China und Japan. Ferner sind hier Sammlungen aus Korea, Nordostchina und aus dem Fernen Osten Russlands zu sehen. Daran schließen sich das Sibirien und das europäische Russland an. Das klassische Mittelasien wartet mit Sammlungen der orientalisch geprägten Kulturen Turkmenistans und Usbekistans auf. Weiter westwärts geht es über den Iran bis nach Palästina. Den Abschluss bilden Sammlungen aus Südeuropa, dem Balkan und von der iberischen Halbinsel. Der handliche und durchgehend farbig bebilderte Führer gibt einen ersten Überblick über die in der Ausstellung gezeigte Vielfalt der Objekte. Er ist übersichtlich nach Regionen gegliedert und enthält informative Texte zu den gezeigten Exponaten und deren Geschichte.

Afrika

978-3-89923-197-7
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Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig

Afrika

 

Kunstwerke der Welt

Band 2

 

Herausgegeben von Claus Deimel

 

40 Seiten

36 farbige Abbildungen

Broschur

12 x 21 cm

2,90 EUR

ISBN 978-3-89923-197-7

 

Das Museum für Völkerkunde zu Leipzig besitzt trotz des Verlustes wertvoller Objekte im Zweiten Weltkrieg über 45 000 afrikanische Objekte, davon knapp 39 000 aus Afrika südlich der Sahara. Der überwiegende Teil wurde bis 1918 erworben.

Vor allem während der deutschen Kolonialzeit gelangten Sammlungen aus Kamerun, Togo, Deutsch-Ostafrika (Tansania) und Deutsch-Südwestafrika (Namibia) in das Museum. Aber auch aus vielen anderen Gebieten West-, Zentral-, Ost- und Südafrikas erhielt das Museum überwiegend von deutschen Forschern und Reisenden Sammlungen.

Zu den bedeutendsten zählen die umfangreichen Sammlungen von Leo Frobenius aus Westafrika, vor allem Guinea, Mali, Burkina Faso, Togo, Nigeria und Kamerun. Zu den wertvollsten Beständen gehört die Benin-Sammlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts bis auf wenige Objekte durch Hans Meyer, Mitinhaber des Bibliographischen Instituts Leipzig, ins Museum gekommen ist.

Ähnlich wertvolle Sammlungen stellen zum Beispiel aus dem zentralafrikanischen Raum die von Robert Visser, Plantagendirektor im Dienst einer holländischen Handelsfirma, von den Völkern des nördlichen Kongo-Küstengebietes erworbenen dar oder aus dem ostafrikanischen Zwischenseengebiet und Nordkongo die Sammlungen der Expedition Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg.

Aus dem mittleren und südlichen Zentralafrika besitzt das Museum Sammlungen mit zum Teil sehr alten und wertvollen Stücken, zum Beispiel der Manyema, Baluba, Lulua in der Demokratischen Republik Kongo, der Barotse in Zambia und Mambunda in Angola. Von den Völkern Ost- und Südafrikas stammen ebenfalls bedeutende Sammlungen, u. a. von den Cwana, Ngunï, San ("Buschmänner") oder von den Makonde, Makua und Yao.

Der vorliegende Führer zeigt eine repräsentative Auswahl der Exponate der afrikanischen Ausstellung, die in informativen Texten ausführlich erläutert wird.

 

Die Amerikas

978-3-89923-188-5
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Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig

Die Amerikas

 

Kunstwerke der Welt

Band 3

 

Herausgegeben von Claus Deimel

 

32 Seiten

27 farbige Abbildungen

Broschur

12 x 21 cm

2,90 EUR

ISBN 978-3-89923-188-5

 

Die Sammlungen über die nordamerikanischen Indianer und Inuit wurden durch Kriegsverluste dezimiert. Einige hervorragende Objekte von der Nordwestküste sowie aus den Plains und Prärien blieben jedoch erhalten (der Bestand umfasst ca. 5000 Nummern).

 

Die Sammlungen werden sich in Zukunft auch der zeitgenössischen bildenden Kunst der Indianer und Inuit widmen. Mesoamerika ist mit zahlreichen bisher noch nicht beschriebenen Objekten des Grab- und Zeremonialkults aus den aztekischen und voraztekischen Kulturen vertreten.

 

Von den indianischen Kulturen in Mexiko des 20. Jahrhunderts (Chiapas, Oaxaca, Tabasco) wurden Alltagsobjekte und Kleidungsstile zusammengetragen. Der archäologische und rezent ethnographische Bestand umfasst ca. 8200 Nummern. Das Alte Peru ist mit der Sammlung Reiss und Stübel (1887) und Eduard Gaffron (frühes 20. Jahrhundert) dokumentiert; es handelt sich um ethnographische Grabgefäße in seltener handwerklicher Qualität.

 

Von den Amazonasindianern (Karajá, Xingu-Quellgebiet, Kamayura u.v.a.) ist das Alltagsleben seit dem 19. Jahrhundert mit großen Sammlungen (Meyer, Krause, Koch-Grünberg, Winkler, Wustmann) dokumentiert. Auch die Bestände von den Bewohnern des Gran Chaco sowie von den Araukanern (Haaek, Kollmann) sind erwähnenswert. Südamerika ist mit etwa 25 000 Nummern vertreten.

 

Der durchweg farbig bebilderte Führer zeigt eine Auswahl aus der Vielfalt der amerikanischen Exponate des Völkerkunde-Museums, die in den informativen Texten ausführlich erläutert werden.

 

 

 

Australien und Ozeanien

978-3-89923-198-4
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Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig

Australien und Ozeanien

 

Kunstwerke der Welt

Band 4

 

Herausgegeben von Claus Deimel

 

32 Seiten

26 farbige Abbildungen

Broschur

12 x 21 cm

2,90 EUR

ISBN 978-3-89923-198-4

 

Die Australien-Sammlung umfasst rund 4600 Objekte. Die Besonderheit der Sammlung liegt darin, daß sie einen Zeitraum von 160 Jahren kontinuierlich dokumentiert und auch heute systematisch ausgebaut und ergänzt wird.

Von besonderer internationaler Bedeutung sind die Sammlungen von der Ostküste Queenslands (Amalie Dietrich und Eduard Dämel 1864-1872), die kleine Sammlung von Schilden aus der Regenwaldregion der Palmer Goldfields (19. Jahrhundert), die in der Zeit des beginnenden Goldrausches zusammengetragen wurde (Klaatsch), die große Sammlung von den Aranda und Loritja aus Zentralaustralien (Liebler 1895-1922), die Tiwi-Sammlung (um 1904-1910) sowie eine umfassende Sammlung von Steinartefakten aus Tasmanien (Noetling, um 1900).

Sammlungen aus dem Arnhemland kamen um 1920 ins Museum, ebenso Belege aus Westaustralien (Nannine, um 1920). Die historischen Sammlungen erfuhren wichtige Ergänzungen durch die Objekte aus Groote Eylandt, Westaustralien und Zentralaustralien (1940er und 1960er Jahre, Rose, Reim), die den Kulturwandel und auch den Beginn der touristischen Produktion belegen und die Schenkung einer Querschnittssammlung zeitgenössischer Ureinwohnerkunst aus den 1970er Jahren durch die Regierung des australischen Bundes.

Durch intensive Sammeltätigkeit in den späten 1970er und den 1990er Jahren in Zentralaustralien (Aranda, Warlpiri, Pintupi), bei den Tiwi und im Arnhemland (Yolngu) wurde die gegenwärtige materielle Kultur dokumentiert.

Teil der Sammlung ist auch ein breiter Querschnitt zeitgenössischer Ureinwohnerkunst aus den 1980er und 1990er Jahren, die die Versuche des Einstieges in die Marktwirtschaft und den Tourismus eindrucksvoll belegt, sowie Objekte, die den politischen Kampf der Ureinwohner um Anerkennung und Landrechte aufzeigen.

Die Werke zeitgenössischer Aborigines-Künstler wurden wiederholt in Sonderausstellungen gezeigt und sollen auch in der neuen Dauerausstellung ihren Raum finden.

Mit durchweg farbigen Fotos und erläuternden Texten zu jeder Abbildung gibt der vorliegende Führer einen ersten Einblick in die Australien- und Ozenanien-Sammlung des Grassi Museums.

 

 


SF