Wunder der Elbe

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Ernst Paul Dörfler

Wunder der Elbe

Biografie eines Flusses

 

4. Auflage

 

120 Seiten

140 farbige Abbildungen

gebunden

24 x 22 cm

14,80 EUR

ISBN 978-3-932863-40-0

 

 

Während Rhein, Main, Mosel und Saar längst kanalisiert und zu Wasserstraßen verbaut sind, darf die Elbe über 600 Kilometer Länge noch frei fließen.

Ihre einladenden Sandstrände machen sie zur eigentlichen Perle unter den deutschen Flüssen. Die Elbauen erleben noch den steten Wechsel von Hoch- und Niedrigwasser. Hier wurzeln die größten Auenwälder Mitteleuropas. War in anderen Gebieten der Biber ausgestorben, konnte das Nagetier an der Mittleren Elbe überleben. Nirgendwo in Deutschland klappern noch so viele Störche wie zu beiden Seiten dieses Flusslaufes. Seit dem Fall der Mauer verbesserte sich die Wasserqualität fast über Nacht. Nun sind auch die ersten Lachse wieder da.

Faszination Elbe - hundertstimmig, facettenreich. Ein Natur- und Lebensraum, der durch den Ausbau zur "modernen" Wasserstraße auf immer verloren wäre. Doch vielleicht beginnt gerade hier ein zukunftsfähiger Umgang mit Flüssen - wegweisend für Deutschland und Europa.

 

Pressestimmen

 

"... ist sehr naturbezogen und trägt seinen Haupttitel 'Wunder der Elbe' völlig zurecht ... Dörfler ist, schlicht und einfach gesagt, für die Elbe rundum kompetent."

(Mitteldeutsche Zeitung)

 

"Leidenschaftliches Plädoyer"

(Grünstift) 

 

  

Historische Kuranlagen und Goethe-Theater Bad Lauchstädt

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Historische Kuranlagen und Goethe-Theater Bad Lauchstädt

 

48 Seiten

56 Abbildungen

gebunden

24 x 22 cm

9,80 EUR

ISBN 978-3-929330-64-9

 

 

1000 Jahre Eisleben

Protokollband zum Kolloquium  ...

 

anläßlich der ersten urkundlichen Erwähnung Eislebens am 23. November 994

 

376 Seiten

gebunden

14,8 x 21 cm

18,00 EUR

ISBN 978-3-929330-52-6

Ein Krankenhaus erzählt

Keitel KKH VVZ Titel
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Wolfgang Keitel

 

Ein Krankenhaus erzählt

 

Geschichten der Klinik Vogelsang

 

256 Seiten

gebunden, Schutzumschlag

127 Abbildungen

18 x 24 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-89923-064-2

 

 

Das heutige Fachkrankenhaus Vogelsang wurde 1899 als erste Volksheilstätte für Frauen in Deutschland gegründet und erstmals 70 Jahre später, ein zweites Mal kurz vor seinem 100-jährigen Jubiläum in wesentlichen Teilen umgestaltet. Hier wird seine wechselvolle Geschichte erzählt. Dieses Buch handelt von Menschen die in grauer Vorzeit, im gar nicht so finsteren Mittelalter und in der Neuzeit den Kampf gegen Krankheiten aufnahmen: mit Mut und Opfergeist, mit Enthusiasmus und Hingabe. Es handelt von Menschen, die zum Gelingen und Funktionieren eines Werkes beitrugen, das nun schon über ein Jahrhundert seine humanitären Aufgaben erfüllt. Es handelt nicht zuletzt von denen, für die alle diese Mühen und Anstrengungen unternommen wurden, von den Patienten.

 

Die Steine am Hexentanzplatz

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Ute Fuhrmann, Rainer Vogt

 

Die Steine am Hexentanzplatz

 

2.Auflage

 

224 Seiten

65 Farb-, 12 Schwarzweiß-Fotos, 19 Abbildungen

Broschur

17 x 24 cm

14,80 EUR

ISBN 978-3-89923-116-8

 

 

Roßtrappe, Hexentanzplatz, Bodetal - wer kennt sie nicht? Aber was weiß man wirklich über die sagenhafte Landschaft rings um die Stadt Thale, wo es so viele Hexen und Teufel gibt? Oft scheitert schon der Versuch, die bekannte Sage von der Roßtrappe einigermaßen zusammenzubringen.

Dieses Buch hilft dabei. Es erzählt und erklärt aber nicht nur spannend und unterhaltsam bekannte und unbekannte Sagen von Hexen, Teufeln, Zwergen, Riesen und anderen Harzbewohnern. Mindestens genauso interessant berichtet es ausführlich von einem sehr alten Kloster, vergessenen Burgen, versunkenen Orten, geheimnisvollen Gräbern und Quellen, Theaterträumen, erstaunlichen Dampfmaschinen, Kohle, Eisen, Salz und vielem mehr in der Umgebung von Thale. Dabei vergißt es auch die Menschen nicht, die die Zeit, in der sie lebten, auf ganz unterschiedliche Weise widerspiegelten - literarisch, romantisch, erfinderisch oder einfach nur kauzig. Auch durch sie wurde diese Gegend geprägt.

Das Buch bietet sich nicht zuletzt durch genaue Wegbeschreibungen als Führer zu all den Orten an, von denen es dem Leser erzählt. Und wer dann selbst noch weiterforschen will, der wird sicher in den umfangreichen Literaturangaben fündig werden.

Stalingrad

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Karl-Ludwig Schober

Stalingrad

Befreiung in Gefangenschaft

 

3. Auflage

 

256 Seiten

Broschur

14,8 x 21 cm

16,80 EUR

ISBN 978-3-932863-02-8

 

 

 

Karl-Ludwig Schober (1912-1999), renommierter Arzt, Fachbuchautor, Universitätsprofessor und Klinikdirektor, erinnert sich seiner Jahre im Sanitätsdienst der deutschen Wehrmacht und seiner grausamen, schuldverstrickten, langen Odyssee nach Hause. Er protokolliert auf eindringliche Weise, wie ihn ein sinnloser Krieg durch das weite russische Land getrieben hat. Als Arzt konnte er auch unter unmenschlichen Voraussetzungen nicht aufgeben, praktisch helfen zu wollen. Als Soldat aber musste er zusehen, wie sein Berufsethos oft zum Scheitern verurteilt war. Darüber hat er Tagebuch geführt: ganz nah an den Fakten, präzise und doch poetisch. Mit dem Blick eines Wissenschaftlers wird hier ein deutsches Trauma und die Befreiung daraus verarbeitet.

Brückenschläge - Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung

978-3-89923-259-2
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Brückenschläge

Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung

 

Herausgegeben von Joachim Bahlcke, Boguslaw Dybas, Hartmut Rudolph

Buch zur Ausstellung „Brückenschläge“

 

439 Seiten

235 meist farbige Abbildungen

gebunden

21 x 28 cm

24,90 EUR

ISBN 978-3-89923-259-2

 

Vor 350 Jahren wurde Daniel Ernst Jablonski (1660–1741) in der Nähe von Danzig geboren. Er wirkte von 1693 bis zu seinem Tod als reformierter Hofprediger in Berlin und war zudem Bischof der Brüder-Unität in Polen. Sein Einfluss reichte jedoch weit über Preußen und Polen hinaus. Als Gelehrter, Wissenschaftsorganisator und Kulturpolitiker schlug Jablonski Brücken über territoriale Grenzen und konfessionelle Lager hinweg.

Im Europa der Frühaufklärung fielen seine Ideen von Völkerverständigung, Toleranz und Bildung auf fruchtbaren Boden. Zusammen mit Gottfried Wilhelm Leibniz gründete Jablonski 1700 in Berlin die erste Akademie der Wissenschaften in Deutschland. Sein Wissensdrang zeugt vom Aufbruch einer ganzen Epoche.

Jablonskis Bildungsbemühungen sind ebenso modern wie sein Streben nach Gewaltverzicht, Minderheitenschutz und Ökumene. Sein auf Ausgleich und grenzüberschreitende Kommunikation zielendes Wirken macht ihn zu einem Symbol für die Herausforderungen der Gegenwart. Als Vordenker für das Zusammenwachsen Europas ist er neu zu entdecken.

Adel ohne Grenzen

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Andrea Dietrich, Birgit Finger, Lutz Hennig

 

Adel ohne Grenzen

 

Die Herren von Bünau in Sachsen und Böhmen

 

128 Seiten

121 meist farbige Abbildungen

Broschur

17 x 24 cm

9,90 EUR

ISBN 978-3-89923-139-7

 

 

Ob als Gerichtsherren, Schlossbesitzer, Bergbauunternehmer oder Gutsherren – die Herren von Bünau prägten über 350 Jahre die Herrschaft Weesenstein. Das Schloss stand auf einem Felssporn als beeindruckendes vielteiliges Ensemble. Auch als „Zentrum des Luxus und der Moden“ bezeichnet, wurde es in seiner barocken Blütezeit mit einer prächtigen Scheinmalerei wirkungsvoll vereinheitlicht. Prunkvolle Säle mit Tapeten, Stuck und Malereien, der sagenumwobene Mönchsboden oder eine große barocke Schlosskapelle erinnern im Inneren an das erfolgreiche Wirken dieser Adelsfamilie. Zwölf Generationen über drei Linien hinweg, besaßen Schloss Weesenstein, das 1318 das erste Mal in der Geschichte Erwähnung fand. Von hier gingen die Bünaus nach Nordböhmen, wo sie über einhundert Jahre ansässig blieben. Geprägt haben sie die Landschaft beiderseits der Grenzen maßgeblich. Viele ihrer Spuren sind noch heute zu erkennen

Die vorliegende, reich illustrierte Publikation zur Schlossgeschichte erscheint anlässlich des 600-jährigen Belehnungsjubiläums der Herren von Bünau mit der Grundherrschaft Weesenstein. Neben dem informativen, gut lesbaren Text machen die zahlreichen historischen Darstellungen und aktuelle Fotografien Schloss Weesensteins und der bünauischen Schlösser und Herrensitze das Buch einerseits zu einem umfassenden und interessanten Geschichtsspiegel und darüber hinaus zu einem wertvollen Führer durch das „Bünauland“.

Otto von Guerickes Neue (sogenannte) Magdeburger Versuche über den leeren Raum

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Ottonis de Guericke: Experimenta Nova (ut vocantur) Magdeburgica de Vacuo Spatio

 

Otto von Guerickes Neue (sogenannte) Magdeburger Versuche über den leeren Raum

 

Herausgeber: Otto-von-Guericke-Gesellschaft e. V., Magdeburg

 

1. Band der Gesamtausgabe

 

278 Seiten

Faksimiledruck

gebunden

21 x 29,5 cm

38,00 EUR

ISBN 978-3-89923-015-4

 

 

Otto von Guericke (1602-1686) war für seine Heimatstadt Magdeburg ein Leben lang als Ratsherr in verschiedenen Funktionen tätig. Darüber hinaus wirkte er als Diplomat, Ingenieur, Erfinder, Naturforscher, Astronom und Philosoph. Bis heute sind seine Tätigkeiten von nachhaltiger Bedeutung, von der Elementarteilchenphysik mit der Diskussion der "mikroskopischen" Leere bis ins Magdeburger Stadtplanungsamt wegen seines 1632 aufgenommenen und gezeichneten Stadtplanes. Otto von Guericke schuf im von politischen und naturwissenschaftlichen Umbruchsphasen gekennzeichneten 17. Jahrhundert Bleibendes. Die Auseinandersetzung damit ist noch immer lohnend.

Im Jahre 1672 erschien Otto von Guerickes Hauptwerk in Amsterdam, die "Neuen Magdeburger Versuche über den leeren Raum". Ihre Wiederherausgabe als Faksimiledruck steht am Beginn der Neuedition seiner Gesamtausgabe. Das imponierende Werk dieses großen deutschen Universalgenies birgt Überraschendes und Verblüffendes. Die Neuherausgabe seines Werkes schließt eine Lücke.

Der Nachdruck des ersten Bandes folgt der Amsterdamer Originalausgabe einschließlich Titelblatt, Titelkupfer und Porträt und ist ergänzt um eine Chronologie zu Guerickes Werkgeschichte und einen Namensindex. Die Herausgabe des Gesamtwerkes wird fortgesetzt. Sie ist eine Fundgrube, für naturwissenschaftlich wie stadtgeschichtlich Interessierte ebenso wie für Freunde historischer Bücher.

Otto von Guericke: Relationes

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Otto von Guericke

 

Relationes,

derer dem herren Bürgermeister wegen gemeiner Stadt Magdeburgk 18 Jahr nach ein ander uffgetragenen undt anvertraueten 17 unterschiedenen, mehrentheils gar langwirigen Verschickungen

 

2. Band der Gesamtausgabe

 

568 Seiten

53 Abbildungen

gebunden

21 x 29,5 cm

42,00 EUR

ISBN 978-3-89923-089-5

 

 

Otto von Guericke (1602-1686), Ratsherr, Kämmerer, Bürgermeister und Diplomat der Alten Stadt Magdeburg von 1626 bis 1678, berichtet auf 660 handschriftlichen Seiten (17 diplomatische Abschickungen und 70 Dokumente) über die Verhandlungen zur Milderung und Aufhebung der kursächsischen Besatzung sowie für die Erhaltung der kaiserlichen Privilegien seiner Vaterstadt nach ihrer Zerstörung 1631 und dem Prager Frieden 1635. Die Verhandlungen am Fürstenhof in Halle, an den Kurfürstenhöfen in Dresden von 1642 bis 1646 und Berlin (Cölln an der Spree) 1658, im schwedischen Hauptquartier zu Leipzig 1645/1646, zum Westfälischen Friedenschluss in Münster und Osnabrück von 1646 bis 1649, zum Exekutionstag in Nürnberg 1649, am Kaiserhof zu Wien besonders von 1649 bis 1651 sowie 1659/16660 und Prag 1652, auf dem Reichstag zu Regensburg 1653/1654 sowie in Quedlinburg und Helmstedt um die Erlangung der Reichsfreiheit belegt er detailliert und ausführlich. Trotz anfänglicher Verhandlungserfolge wird die Alte Stadt Magdeburg mit militärischer Gewalt 1666 zu einer neuen brandenburgischen Landstadt.

 

Mit der vorliegenden Publikation werden somit bedeutende Zeugnisse des 17. Jahrhunderts zur 1200-jährigen Stadtgeschichte veröffentlicht. Ausführliche paläographische Anmerkungen und die Übersetzungen wesentlicher lateinischer Passagen ergänzen die Transkription. Umfangreiche Namens-, Orts-, Werks- und Chronologieindizes ermöglichen einen guten Zugang zur Edition, transkribiert auf der Grundlage des Berliner Originals und der Magdeburger Abschrift aus dem Hause Gericke.

Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte

978-3-89923-172-4

Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2007

 

im Auftrag des Vereins für hallische Stadtgeschichte herausgegeben von Ralf Jacob

 

224 Seiten

69 Abbildungen 

Broschur, Schutzumschlag

16 x 24 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-89923-172-4

ISSN 1612-8192

 

 

Das große Jubiläumsjahr 2006, in dem 1200 Jahre Halle gefeiert wurden, hat sowohl in der Bevölkerung das Bewusstsein für diese großartige Stadt an der Saale wachsen lassen wie es auch im Hinblick auf ihre Außenwahrnehmung Beachtliches erreichte: Immer häufiger kommen Besucher aus historischem Interesse nach Halle, angezogen von den kulturellen Möglichkeiten, die diese Stadt zu bieten hat.

Der Verein für hallische Stadtgeschichte e. V. hat mit einem umfangreichen Jubiläumsprogramm seinen ganz eigenen Beitrag zum großen Festjahr zu leisten vermocht. Im Jahr nach den Jubiläumsereignissen legt er ein umfangreiches Jahrbuch vor mit vielen neuen Beiträgen zu den unterschiedlichsten Aspekten der Geschichte der Saalestadt. Das mittlerweile fünfte „Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte“ bietet wissenschaftliche Aufsätze, Quellenpräsentationen, Darstellungen zur Geschichte von Straßen, Plätzen und Denkmälern in der Stadt, Arbeits- und Tagungsberichte sowie Rezensionen.

 

Die blut’ge Affair’ bei Lützen

978-3-89923-292-9
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Inger Schuberth, Maik Reichel (Hg.)

Die blut’ge Affair’ bei Lützen

 

Wallensteins Wende

 

304 Seiten

Fotografien von Janos Stekovics

gebunden, Schutzumschlag

21 x 28 cm

24,80 EUR

ISBN 978-3-89923-292-9

 

Albrecht von Wallenstein (1583–1634), dessen eigentlicher Familienname Waldstein war, gilt vielen als die wahre Bestie des Dreißigjährigen Krieges. Geboren in Böhmen, heiratete er reich und stieg in kaiserlich-militärischen Diensten auf. Seinen Besitz vermehrte er. Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges stand Albrecht auf der siegreichen Seite Ferdinands II. und profitierte davon. „Unter jenen, die gewannen, war Albrecht Wallenstein der bei weitem Erfolgreichste“, schrieb Golo Mann. Wallenstein wurde noch reicher, stellte 1625 auf eigene Kosten für seinen Kaiser Ferdinand II. ein großes Heer auf und schlug seine erste eigene Schlacht erfolgreich. Der große Feldherr war da. Wallenstein wurde für seine Feldzüge, die nach Jahrhunderten wieder kaiserliche Macht nach Norddeutschland brachten, mit neuen Titeln belohnt: Herzog von Mecklenburg, Reichsfürst und Admiral. Er wurde manchem zu mächtig, der Kaiser entließ ihn als Generalissimus. Aber er kam zurück, nachdem der siegreiche schwedische König Gustav II. Adolf keinen ebenbürtigen Rivalen auf deutschem Boden gefunden hatte. Wallenstein wies ihn in die Schranken. Im Novembernebel 1632 fiel Gustav II. Adolf bei Lützen. Doch damit kam der Feind abhanden. Wallenstein verlor seine Legitimation und wurde zwei Jahre darauf ermordet.

Das Schlachtfeld bei Lützen ist ein besonderer Ort. Mit den neuen Mitteln der Schlachtfeldarchäologie forschen hier gemeinsam Wissenschaftler der sich einst gegenüberstehenden Nationen. Mehr als 1 100 000 Quadratmeter wurden bereits mit Metallsonden untersucht, ca. 3500 Fundstücke sind direkt der Lützener Schlacht zuzuordnen. Im August 2011 konnte durch eine Suchgrabung erstmals ein Massengrab der blutigen Schlacht bei Lützen geborgen werden.

Dieser aus Anlass der Lützener Ausstellung „Die blut’ge Affair’ bei Lützen. Wallensteins Wende“ erschienene Band versammelt aktuelle Aufsätze schwedischer, tschechischer und deutscher Forscher, die sich mit dem Phänomen Wallenstein und mit den Kampfhandlungen jener Zeit beschäftigen.


SF