Jakobsweg

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Willi Kraning

Jakobsweg

Pilgern durch Sachsen-Anhalt auf der ersten europäischen Kulturstraße

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt Band 9

 

160 Seiten

164 meist farbige Abbildungen

7 Stadtplänen, 22 Karten

Broschur, 14 x 21 cm

14,80 EUR

ISBN 978-3-89923-239-4

 

Jakobsweg – welcher Klang, welche Bedeutung! Die Pilger des Mittelalters begaben sich einst auf die beschwerliche Reise, um Buße zu tun, Ablass zu erwerben, Fürbitte zu halten oder ihren Dank für ein vermeintliches Wunder auszudrücken. Neben diese alten Motive treten für den modernen Menschen auch der Wunsch nach der Flucht aus einem hektischen Alltag und die Sehnsucht nach Traditionen, Wurzeln.

Jakobsweg – das heißt heute auch Unterwegssein um des Unterwegsseins willen. Sachsen-Anhalt mit seiner Jakobus-Tradition und dem Teilstück einer Pilgerstraße, die letztendlich doch nach Santiago de Compostela führt, bietet hierfür gute Möglichkeiten. Auf der Strecke von der Landesgrenze zu Brandenburg durch die Altmark, die Börde und den Harz, das Mansfelder Land und die Weinregion Saale-Unstrut zur Landesgrenze nach Thüringen laden Kirchen, Klöster, Pilgerstationen zum Verweilen ein. Der Kulturreiseführer liefert dafür detaillierte Wegbeschreibungen, viele Hinweise und immer wieder überraschende Inspirationen.

 

Auf den Spuren von Hans Christian Andersen

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Beate Hagen 

Auf den Spuren von Hans Christian Andersen

Von Braunschweig bis Leipzig

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt Band 8

 

192 Seiten

226 meist farbige Abbildungen

8 Stadtpläne, 4 Übersichtskarten

Broschur

14 x 21 cm

16,80 EUR

ISBN 978-3-89923-234-9

 

Nur wenigen ist bekannt, dass Hans Christian Andersen häufig Reisen unternahm, die ihn unter anderem auch in den Harz und in Städte wie Braunschweig, Naumburg, Halle oder Leipzig führten. Was er unterwegs erlebte, hielt er in Tagebüchern, Zeichnungen und Geschichten fest. Die „Nachtigall aus Odense, wie man Andersen auch nennt, ließ sich von Landschaften und Plätzen locken, von denen auch die von ihm verehrten Romantiker fasziniert waren. Der Dichter pflegte unterwegs Kontakte zu Persönlichkeiten wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert und Clara Schumann oder Heinrich Brockhaus.

„Auf den Spuren von Hans Christian Andersen“ eröffnen sich immer wieder neue Blicke auf betörende Landschaften und geschichtsträchtige Orte. Wer sich einlässt auf diese Reisebilder von Braunschweig bis Leipzig, wird nicht nur erfahren, mit welchen Schätzen die Route aufwartet, sondern auch schnell verstehen, dass Hans Christian Andersen sehr viel mehr war, als „nur“ ein Märchenerzähler.

Sieben Dome

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Sieben Dome

Architektur und Kunst mittelalterlicher Kathedralen

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt • Band 7

 

Herausgegeben von Christian Antz

Fotografien von Janos Stekovics

 

224 Seiten

301 farbige Abbildungen

7 Stadtpläne, 1 Übersichtskarte, 11 Grundrisse

Broschur

14 x 21 cm

16,80 EUR

ISBN 978-3-89923-231-8

 

Mächtig beherrschen die Dome von Halberstadt, Halle, Havelberg, Magdeburg, Merseburg, Naumburg und Zeitz die Silhouetten ihrer Städte. Sie sind als einstige Bischofskirchen Stein gewordene Glaubens- und Kulturzeugen und künden vom Reichtum an Denkmälern des Mittelalters in Sachsen-Anhalt. In der Zeit von ungefähr 900 bis 1250 war genau hier eines der wichtigsten politischen und kulturellen Zentren Europas. Innerhalb der Grenzen des Gebietes gab es einst auch die größte Dichte an Bistümern in den deutschen Landen.

Eine Reise auf der „Straße der Romanik“ berührt im Gebiet zwischen Harz, Elbe, Saale und Unstrut auch die Welt der Gotik. Die Geschichte der „Domlandschaft in Sachsen-Anhalt“ beginnt schon mit der Gründung eines Bistums durch Karl den Großen in Seligenstadt, dem heutigen Osterwieck im Harz. Die Erkundung der ereignisreichen Vergangenheit führt zu Orten von internationalem Rang, zum Beispiel zum großartigen Halberstädter Domschatz, zum gewaltigen Magdeburger Dom, zu den legendären Naumburger Stifterfiguren, zu den Merseburger Zaubersprüchen oder auf die Spuren Kardinal Albrechts nach Halle.

 

Mit seinem fakten- und detailreichen Text und der beachtlichen Anzahl hochwertiger Fotoabbildungen lädt der jüngste Band der Reihe Kulturreisen dazu ein, Mitteldeutschland aus wieder ganz neuen Blickwinkeln zu erkunden.

Zahlreiche praktische Informationen, jede Menge Anregungen für weitere Ausflüge und so mancher Geheimtipp machen „Sieben Dome“ zu einem wertvollen Begleiter durch Sachsen-Anhalt und seine beeindruckende Kunst- und Kulturlandschaft.

Dessau-Wörlitz

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Erhard Hirsch

Dessau-Wörlitz

 

Aufklärung und Frühklassik

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt, Band 5

Herausgegeben von Christian Antz

 

320 Seiten

368 meist farbige Abbildungen

Broschur

14 x 21 cm

16,80 EUR

ISBN 978-3-89923-127-4

 

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt
DIE Reiseführer zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sachsen-Anhalts. Zur Ansicht klicken Sie bitte auf den Text!

 

 

Von der "Zierde und dem Inbegriff des XVIII. Jahrhunderts" hat Christoph Martin Wieland gesprochen, als er von Dessau-Wörlitz redete. Auch Goethe hat die Gegend gelobt. Er sah im "wohladministrierten und zugleich äußerlich geschmückten Lande" Ideen der Epoche mit ihren erzieherischen Absichten verwirklicht. Dabei umfasst der Begriff des Dessau-Wörlitzer Kulturkreises weit mehr als nur den berühmten Park und die in ihm Gestalt gewordene Italiensehnsucht der deutschen Frühklassik. Immer wieder wird ein kleiner "Musterstaat" beschrieben, in dem eine bürgerliche Bildungsreform ihren Ort fand, in die auch ein neues Verständnis von Leibesübungen integriert war. Hier wurden ein neuer Klassizismus palladianisch-englischer Provenienz geschaffen, die Neugotik und ein neuer Gartenstil. Das Dessauer Erbe ist von übernationalem Rang. Es wurde aufgenommen ins UNESCO-Weltkulturerbe.

Erhard Hirsch ist in vielen Veröffentlichungen, die ein Lebenswerk umfassen, als der profunde Kenner von Dessau-Wörlitz ausgewiesen. Er ordnet es in diesem Buch, das seit 1985 als Standardwerk zum Gegenstand gilt, in das geistige Umfeld jener Zeit. Er zeigt die humanistischen Leitlinien seiner Entstehung auf und porträtiert die Männer, die Fürst Leopold III. Friedrich Franz, der "Vater Franz", um sich versammelte, um dieses "Mekka" des Fortschritts entstehen zu lassen: Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff und den Kreis der Dessauer Reformer. Pädagogische Reform, Revolution der Landwirtschaft, eine über den Standard ihrer Zeit weisende Ökonomie, einzigartige Kunstförderung und die Philosophie der Aufklärung haben im Gartenreich und seinen Bauten sinnfälligen Ausdruck gefunden. "Was für ein anziehender Ort ist dieses Dessau. Niemals haben sich Philosophie und Künste auf einem kleinern Raum vereinigt", schrieb der Zeitgenosse Wilhelm Ludwig Wekhrlin.

 

Straße der Romanik

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Rose-Marie Knape

Straße der Romanik

 

Führer zu Architektur, Kunst und Geschichte an der Tourismusstraße in Sachsen-Anhalt

 

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt, Band 1

 

herausgegeben von Christian Antz

Fotografien von Janos Stekovics

 

192 Seiten
279 farbige Abbildungen, Karten, Anfahrtskizzen und Grundrisse.
Serviceteil zu jeder Station
Broschur
14 x 21 cm
9,80 EUR
ISBN 978-3-929330-89-2
4. Auflage

 

 

Nahezu in allen Teilen Sachsen-Anhalts finden sich heute noch Zeugnisse des ersten umfassenden Kunststils des Mittelalters. Die Strasse der Romanik führt durch vielgestaltige Landschaften und berührt Kirchen, Klöster und Burgen, die auf stille oder imposante Weise von einer faszinierenden Zeit künden.

Das vollfarbige Buch - erster Band der neuen Reihe "Kulturreisen in Sachsen-Anhalt" - lädt zu einer Entdeckungsreise in eines der geschichtsträchtigsten Gebiete Deutschlands ein. Neben der Vorstellung der Kunstdenkmäler liefert der handliche Band vor allem auch viele nützliche Informationen - von den Anschriften der einzelnen Stationen bis zu deren Öffnungszeiten - und ist somit ein unverzichtbarer Reisebegleiter für Touristen und Heimatinteressierte gleichermassen.

Mit insgesamt über 270 Fotos und einer Landkarte über den Verlauf der Route hält der Leser mit diesem Buch den ersten Kulturführer zur Strasse der Romanik in der Hand, in dem alle Bauwerke ausnahmslos farbig abgebildet sind. 

Gartenträume

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Anke Werner

Gartenträume

Historische Parks in Sachsen-Anhalt

 

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt, Band 3

herausgegeben von Christian Antz

Fotografien von Janos Stekovics

 

208 Seiten
404 farbige Abbildungen, Grundrisse und Karten
umfangreicher Serviceteil
Broschur
14 x 21 cm
12,80 EUR
ISBN 978-3-89923-001-7
2. Auflage

 

 

Sachsen-Anhalt ist eines der denkmalreichsten Bundesländer Deutschlands. Dabei ragen die historischen Garten- und Parkanlagen mit ihren dazugehörigen Schlössern, Klöstern und Städten quantitativ und qualitativ heraus. Neben den bekannten Gärten, insbesondere den Anlagen des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs im UNESCO-Weltkulturerbe, den Kuranlagen mit dem Goethe-Theater in Bad Lauchstädt oder den Schlossgärten in Ballenstedt, bilden auch die vielen noch weniger bekannten Parkensembles ein herausragendes kulturelles Erbe und bieten abwechslungsreiche, interessante Besuchserlebnisse. Bedeutende Gartenkünstler und Architekten wie Johann Chryselius, David Schatz und Hermann Korb, die Gärtnerdynastie Schoch, Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff und Peter Joseph Lenné, Eduard Petzold, Hermann Muthesius und Paul Schultze-Naumburg haben in Sachsen-Anhalt ihre Spuren hinterlassen.

Aus über tausend solcher Anlagen wurden 40 Gärten und Parks vom 17. bis 21. Jahrhundert, vom Barock bis zur Land Art zu einem deutschlandweit einmaligen touristischen Netz zusammengeflochten: den Gartenträumen. Von der Altmark bis zur Weinregion Saale-Unstrut, vom Harz bis nach Anhalt, von Klostergärten bis zu Schlossparks, von Wallanlagen bis zur Landschaftskunst, von mauerumgrenzten intimen Gartenräumen bis zu den in weite Auenlandschaften einmündenden Naturräumen an Mulde, Elbe und Unstrut werden Auge und Gefühl eingefangen mit Schönheit und Vielfalt, Natur und Kultur.

 

Lassen Sie sich verzaubern durch das, was Menschenhand in der Geschichte und für die Zukunft, aber immer mit dem Impetus des Schönen und Wahren imstande ist zu schaffen. Sachsen-Anhalt hat mit den Gartenträumen ein landesweites touristisches Projekt initiiert, wo geforscht und gestaltet, saniert und gefördert, aber auch von Anfang an gefeiert und sich erholt wird. Kommen Sie mit diesem Buch auf eine neuartige grüne Reise voller Gärten und Träume.

 

Ein Muss für alle Fans hirtorischer Gärten und Parks!

 

Pressestimmen:

"Beim Blättern fällt der Blick auf wunderbare Fotografien und detaillierte Übersichtspläne der Gärten. Man liest den einleitenden Abriss zur Gartengeschichte und die vierzig Gartenporträts. Am Ende beschließt man, eine Reise zu den Gärten in der Altmark, an Harz und Elbe, Saale und Unstrut zu unternehmen."

 

(Süddeutsche Zeitung)

 

... und hier sehen Sie Bilder aus dem Buch!

 

Heiliges Römisches Reich - Auf den Spuren Ottos des Großen

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Sebastian Kreiker/Christian Antz

Heiliges Römisches Reich - Auf den Spuren Ottos des Großen

 

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt, Band 2

 

herausgegeben von Christian Antz

Fotografien von Janos Stekovics

 
112 Seiten
164 farbige Abbildungen
Grundrisse und Karte, umfangreicher Serviceteil
Broschur
14 x 21 cm
9,80 EUR
ISBN 978-3-929330-36-6
4. Auflage

 

 

Auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts lag vor 1000 Jahren das politische Zentrum Deutschlands. Auf diesen Raum stützten die Liudolfinger, aus deren Familie Kaiser Otto der Große hervorging, ihre Herrschaft. Von ihrem Besitz im Harz aus errangen sie in Aachen die deutsche Königs- und in Rom die römische Kaiserkrone. Von hier aus führten sie Kriege gegen Slawen oder Ungarn. Hier gründeten sie Klöster und Bistümer, setzten geistliche und weltliche Würdenträger ein und ab. Von hier aus gingen Reisen nach Gnesen (Polen) oder Apulien (Italien). Hier spannen sie ihre Heiratsfäden nach Wessex (England) oder Konstantinopel (Türkei). Hier empfingen sie Gesandtschaften aus Cordoba (Spanien) oder Kiew (Russland). Und hierher versuchten sie zurückzukehren, um ihre letzte Ruhe zu finden. Otto der Große, Magdeburg und Europa müssen als Einheit begriffen werden. Hier wurde europäische Geschichte geschrieben. Dahin, auf den Spuren Ottos des Großen, führt das Buch.

 

 

Pressestimmen:

 

"Qualitativ hochwertige Fotos vermitteln Einblicke in die Stilepoche der Romanik, lassen die beginnende deutsche Geschichte im europäischen Kontext erlebbar werden ... Wer sich mit der Thematik befassen möchte, findet in diesem Reiseführer einen guten Begleiter..."

 

(Otto am Harz)

Hanse

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Matthias Puhle
Hanse


16 Städtebilder aus Sachsen-Anhalt
Kulturreisen in Sachsen-Anhalt
Band 6

Herausgegeben von Christian Antz
Fotografien von Janos Stekovics

176 Seiten
262 farbige Abbildungen, 16 Stadtpläne, 1 Karte
Broschur
14 x 21 cm
14,80 EUR
ISBN 978-3-89923-177-9

 

Sachsen-Anhalt ist ein Kernland deutscher Geschichte. Von den Ottonen, die hier im Frühmittelalter die Grundlagen eines neuen Staatswesens gelegt haben, bis zum Bauhaus, das den Begriff der Moderne weltweit nachhaltig prägte, reicht der kulturelle Spannungsbogen des Bundeslandes.
Noch weitgehend unbekannt ist die Geschichte der Hansestädte in Sachsen-Anhalt. Im Mittelalter schlossen sich im nördlichen Europa Kaufleute, später dann ganze Städte, zu einem Handelsverbund zusammen. Unterschiedliche Sprachen spielten dabei kaum eine Rolle, allein grenzüberschreitendes Wirtschaften und später politische Kooperation bildeten den Fokus der Akteure. Man handelte im wahrsten Sinne des Wortes.
16 Städte aus Sachsen-Anhalt waren unterschiedlich stark in das Wachsen und Wirken der Hanse eingebunden. In allen haben sich aus der Blütezeit der Hanse, dem 12. bis 17. Jahrhundert, beeindruckende Kultur- und Architekturzeugnisse erhalten. Ob mittelalterliche und frühneuzeitliche Stadträume und Plätze, mächtige Mauern und Tore, außergewöhnliche Kirchen, städtisches Selbstbewusstsein ausstrahlende Rathäuser oder Rolandstandbilder – sie alle laden ein, Sachsen-Anhalt als Reiseziel im Glanz der Hanse zu entdecken und ein wichtiges Kapitel deutscher und europäischer Geschichte hautnah zu erleben.

Texte voller interessanter geschichtlicher Fakten und entsprechender Hinweise auf Sehenswürdigkeiten und zahlreiche Farbfotografien stellen alle 16 Hansestädte Sachsen-Anhalts vor: Aschersleben, Gardelegen, Halberstadt, Halle, Havelberg, Magdeburg, Merseburg, Naumburg, Osterburg, Quedlinburg, Salzwedel, Seehausen, Stendal, Tangermünde, Werben und Wernigerode.
Eine Übersichtskarte des Bundeslandes verzeichnet alle diese Orte, 16 Stadtpläne erleichtern die Orientierung in den Städten wesentlich.

Musikland Sachsen-Anhalt

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Christoph Neef

 

Musikland Sachsen-Anhalt

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt, Band 4

 

144 Seiten
157 farbige Abbildungen, Karten
Broschur
14 x 21 cm
12,80 EUR
ISBN 978-3-89923-002-4

 

 

Musikkenner verbinden mit dem Musikland Sachsen-Anhalt international bekannte Namen von Komponisten und Musikern wie Heinrich Schütz und Michael Praetorius, Samuel Scheidt, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann und Johann Friedrich Fasch, Johann Philipp Krieger und Kurt Weill. Hier wurde Musikgeschichte mit Weltgeltung geschrieben. Seit über einem Jahrtausend ist lebendige Pflege der Musik in den Städten und Gemeinden des heutigen Sachsen-Anhalt Tradition.

 

Die schon im 10. Jahrhundert gegründete Domschule in Magdeburg war der Ausgangspunkt der musikalischen Entwicklung der Stadt und des Landes. Der Chor des 1116 gegründeten Klosters Neuwerk bei Halle - ideeller Vorgänger des hallischen Stadtsingechores - gilt heute als der älteste weltliche Knabenchor Deutschlands. Die Reformation als geistige und gesellschaftliche Erneuerungsbewegung beförderte auch die Musik. Das Wittenbergische Chorgesangbuch Martin Luthers von 1524 ist das erste Chorgesangbuch der evangelischen Kirche überhaupt. Die großen Komponisten in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, Samuel Scheidt, Johann Hermann Schein und Heinrich Schütz, lebten in Sachsen-Anhalt, erhielten hier ihre Ausbildung oder wurden hier geboren. Auch das Leben und Wirken der Großen der Komponisten des 18. Jahrhunderts ist eng mit dem Land Sachsen-Anhalt verbunden. Georg Friedrich Händel wurde 1685 in Halle, Georg Philipp Telemann 1681 in Magdeburg geboren, Johann Sebastian Bach kam 1717 als Kapellmeister nach Köthen. Hier entstanden die Brandenburgischen Konzerte und der erste Band des Wohltemperierten Klaviers. Dieses hohe Niveau wurde auch im 19. und 20. Jahrhundert beibehalten. In der Folge des in Magdeburg tätigen Richard Wagner entstand die landesweite Tradition der Aufführungen seiner Bühnenwerke. Kurt Weill, 1900 in Dessau geboren, entwickelte mit Bertolt Brecht den Stil des epischen Theaters mit sozialkritischer Tendenz. Er machte die Dreigroschenoper musikalisch zum Welterfolg.

 

Sachsen-Anhalt ist ein musikalisches Land mit vielfältigen alten und jungen Traditionen, lebendig gehalten und neu entdeckt und immer wieder zum Klingen gebracht zum sinnenreichen Genuss. Seien Sie mit diesem Reiseführer herzlich eingeladen, das Musikland Sachsen-Anhalt in Mitteldeutschland zu entdecken.


SF