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"Die Grenzen sind offen! Liebes Tagebuch, mir fehlen die Worte. Mir fehlen wirklich die Worte. Mit tränennassen Augen in der Küche auf und ab gehen und keine Zwiebel zur Hand haben, auf die der plötzliche Tränenfluss zu schieben wäre", notierte der Dresdner Dichter Thomas Rosenlöcher, als die Mauer fiel. Die Euphorie ist mittlerweile von der gewandelten Realität eingeholt, doch die 'Zonenkinder' sind von 'Goodbye Lenin' bis 'Meine freie deutsche Jugend' zu wichtigen Impulsgebern der deutschen Gegenwartskunst geworden. Der Band versammelt die fünf prämierten Beiträge eines wissenschaftlichen Wettbewerbs der Stiftung Mitteldeutscher Kulturrat, der autobiographisches Schreiben nach 1989 zum Thema hatte.
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