Der Eiserne Harz

978-3-89923-250-9
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Der Eiserne Harz

Harzer Eisenkunstguss des 19. Jahrhunderts

Herausgegeben von Christian Juranek und Wilhelm Marbach

Edition Schloß Wernigerode® Band 14

 

Schriftenreihe des Oberharzer Geschichts- und Museumsvereins e. V.

Trägerverein des Oberharzer Bergwerksmuseums Clausthal-Zellerfeld

 

280 Seiten

420 meist farbige Abbildungen, 45 Musterblätter und 1 Landkarte

gebunden

21 x 28 cm

29,80 EUR

ISBN 978-3-89923-250-9

 

Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert und die gesteigerte Wertschätzung des Eisens gehören untrennbar zusammen. Der Siegeszug des robusten Materials war die Voraussetzung für neue Technologien, die Mechanisierung der Arbeitsprozesse und insgesamt die Revolutionierung des Maschinenbaus. Grandiose Architekturen, Eisenbahnen und Dampfschiffe einerseits, Werkzeuge, Waffen und patriotische Denkmale andererseits sind imposante Zeugnisse einer neuen Epoche. Doch nicht nur die erweiterte Produktpalette, sondern auch potenzierte Möglichkeiten, äußerst präzise mit dem Werkstoff zu arbeiten, charakterisieren das Jahrhundert des Eisens.

So wurde es mehr und mehr auch für Künstler interessant. Schmuck, Büsten und verblüffend filigran gestaltete Gebrauchsgegenstände des alltäglichen Lebens spiegeln in großer Vielfalt den neuen Status des Eisens im Kunstgewerbe wider. Eines der kreativen Zentren in diesem Kontext war der Harz. Holzreichtum, Wasserkraft und die neuen Kupolöfen bedingten viele Neugründungen von Kunstgießereien. Erzeugnisse der Königshütte in Bad Lauterberg, der Eisenhütte Zorge, der Rothehütte, der Hütte von Meyer in Harzgerode, der Gräflich-Stolbergischen Hütte Ilsenburg, der Eisenhütte Wilhelm Lüders in Wernigerode, der Hütten in Rübeland und Mägdesprung stehen für Schönheit und Perfektion des Eisenkunstgusses vom Klassizismus bis zum Jugendstil. Vor dem Hintergrund einer mehr als tausendjährigen Bergwerkstradition wird hier erstmals der gesamte Harz als eine Landschaft des Eisens vorgestellt und der Leser in eine erstaunliche Welt schöner Dinge entführt.

 

Süße Versuchung

WR Schokolade shop
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Süße Versuchung
Vom Siegeszug der Schokolade seit dem 19. Jahrhundert
Das Beispiel Wernigerode

Edition Schloss Wernigerode®
Band 12

58 Seiten
126 farbigen Abbildungen
gebunden
21 x 28 cm
19,80 EUR
ISBN 978-3-89923-180-9

 

 

 

Schokolade! Einst Herrschern und Adel vorbehalten, heute ein ganz selbstverständliches Stück vom Paradies für jedermann.
Schokolade (bzw. zunächst Kakao) gelangt über die südamerikanischen Besitzungen zuerst ans spanische Herrscherhaus, später an den französischen Königshof und wird auch in Deutschland zum Symbol des Müßiggangs der vornehmen adligen Gesellschaft.
Im 19. Jahrhundert tritt die „süße Versuchung“ mit dem Boom in der Industrie, der mit verschiedensten technischen Erfindungen einhergeht, ihren Siegeszug durch alle Gesellschaftsschichten an. Anteil daran hatte auch Wernigerode mit seiner weit überregional bedeutsamen Schokoladenproduktion, die sich teilweise bis in die Gegenwart erhalten konnte.
Eine Einführung zur Geschichte von Kakao und Schokolade, detailreiche Schilderungen zur Entwicklung der Schokoladenindustrie in der Harzstadt, zu Aufstieg und Fall namhafter Fabrikanten und Betriebe und eine opulente Bildausstattung bieten einen sinnlichen Zugang zu einem sinnlichen Sujet und wecken Lust, einzutauchen in die Welt von „Brocken Splitter“ & Co.

Die Erfindung des Schönen

OSCAR W VVZ
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Die Erfindung des Schönen

 

Oscar Wilde und das England des 19. Jahrhunderts

 

Edition Schloss Wernigerode, Band 3

 

272 Seiten

223 meist farbige Abbildungen

gebunden

21 x 28 cm

10,00 EUR

ISBN 978-3-932863-47-9

 

 

Das Schloss Wernigerode entwickelt sich zu einem Zentrum für Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts. Dabei geht es darum, die Vielgestaltigkeit einer Epoche darzustellen und ihre Bedeutung für die heutige Zeit aufzuzeigen. Anläßlich des 100. Todestages von Oscar Wilde am 30. November 2000 werden in diesem Band Handschriften, Bücher, Photos, Plakate und sonstige Lebenszeugnisse von Wilde vorgestellt. Darüber hinaus wird das Leben von Oscar Wilde im Rahmen der Entwicklungsgeschichte vom Historismus zum Ästhetizismus anhand der englischen Entwicklung vor Augen geführt; dazu dienten die Wiedergabe und Erörterung sowohl von Werken der Präraffaeliten wie Edward Burne-Jones, William Holman Hunt, John Everett Millais oder Dante Gabriel Rossetti, als auch die Abbildung originaler Pressendrucke und sonstige Entwürfe von William Morris. Gleichermassen wird ein Augenmerk auf die Schriftsteller der Viktorianischen Epoche gelegt: William Makepeace Thackeray, Algernon Charles Swinburne, Alfred Tennyson und John Ruskin. Kunsthandwerkliche Entwürfe von L. F. Day und Walter Crane in Form von bedruckten Tapeten und Stoffentwürfen sowie sonstiger Gebrauchskunst runden das Bild des ästhetischen Englands im 19. Jahrhundert ab.

 

 

"Dieser fantastische Bildband überzeugt auch mit einer excellenten Ausfertigung ... ein wahrer Schatz für alle, die Freude an künstlerischer Schönheit haben - und vor allem für Jugendstil-Freunde ein absolutes MUSS!"

(General-Anzeiger )

 

"... In seltener Weise versammelt die Ausstellung mehr als zweihundert Werke: Gemälde wie das großformatige, äußerst selten gezeigte Werk 'Der Pilger am Garten des Müßiggangs' von Edward Burne-Jones ebenso wie Bucheinbände, Skizzen, Handschriften und typographische Kunststücke - allesamt Belege für den Glauben, dass sich hinter den Masken des Zeitalters nichts verbirgt, daß Form und Stil schon alles sind. 'Schönheit' heißt das Programm, dem sich diese Welt zu fügen hat ..."

(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Eugeen van Mieghem

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Aufbruch: Eugeen van Mieghem

Ein flämischer Maler am Vorabend der Moderne

Edition Schloss Wernigerode, Band 5

 

144 Seiten

128 farbige Abbildungen

gebunden

21 x 28 cm

17,80 EUR

ISBN 978-3-932863-82-0

 

 

Das Ernst Barlach Haus in Hamburg, das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin und das Schloss Wernigerode stellen in Zusammenarbeit mit der Eugeen van Mieghem Stiftung Antwerpen einen vergessenen belgischen Künstler zwischen Symbolismus und Moderne vor: den Antwerpener Maler Eugeen van Mieghem (1875-1930). Die etwa 90 Werke - Gemälde, Pastelle, Zeichnungen - aus den Jahren 1895 bis 1916 sind Zeugnisse für den um 1900 in ganz Europa einsetzenden künstlerischen Aufbruch.

Eugeen Van Mieghems Wurzeln liegen in der französischen Kunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts: zu seinen Vorbildern gehören Honoré Daumier, Henri de Toulouse-Lautrec, Edgar Degas und Théophile-Alexandre Steinlen, die ihm von den Salons in Brüssel und Antwerpen vertraut waren. Mit ähnlich sozialkritischem Blick charakterisierte van Mieghem das Milieu der prosperierenden Hafenstadt Antwerpen.

Schloss Wernigerode

WR SCHLOSS VVZ
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Christian Juranek

Schloss Wernigerode

 

Edition Schloss Wernigerode, Band 1

 

96 Seiten

69 farbige Abbildungen

gebunden

24 x 22 cm

9,80 EUR

ISBN 978-3-932863-18-9

 

 

Das Schloss Wernigerode hat sich im Laufe der Geschichte als Herrschaftsmittelpunkt der gleichnamigen Grafschaft herausgebildet. Ursprünglich eine romanische Burganlage, dann im Spätmittelalter im Stil der Gotik umgebaut und im 16. Jahrhundert zu einer Festung erweitert, wurde es im späten 17. Jahrhundert zu einem barocken Residenzschloss.

Der große historistische Umbau unter dem Grafen Otto zu Stolberg-Wernigerode bewirkte, dass das Schloss heute zu den großen historistischen Repräsentationsbauten Deutschlands zu zählen ist und über die bekannteren Häuser, wie Hohenzollern oder aber Schwerin, hinausgehend, kunsthistorisch von einem immensen Detailreichtum geprägt, als Gesamtkunstwerk des Architekten Carl Frühling anzusprechen ist. Die Monografie bietet eine politische Geschichte der Grafschaft Wernigerode von ihren Ursprüngen bis hin zur Auflösung 1876 sowie die damit verknüpfte Familiengeschichte der Grafen und späteren Fürsten zu Stolberg-Wernigerode, geht auf die Baugeschichte ein und stellt schließlich den Prozess der Musealisierung des Feudalmuseums nach 1945 bis zum Entwurf als Zentrum für Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts dar. 

 

Pressestimmen:

 

"... wird der Katalog in Zukunft zu den wichtigen Nachschlagewerken innerhalb der Fachliteratur zu Goethe und dem Harz gehören … Für das Schloss Wernigerode stellt er eine neue, herausragende Qualität dar."

(Neue Wernigeröder Zeitung)

Max Liebermann

LIEBERMANN VVZ
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Licht, Phantasie und Charakter

 

Max Liebermann

 

Edition Schloss Wernigerode, Band 4

 

48 Seiten

38 meist farbige Abbildungen

gebunden

21 x 28 cm

14,80 EUR

ISBN 978-3-932863-63-9

Max Liebermann - 1847-1935
Max Liebermann - 1847-1935

Max Liebermann - 1847-1935

 

"Ich bin doch nur ein Maler"

 

herausgegeben von Herwig Guratzsch

 

48 Seiten

30 farbige Abbildungen

gebunden

21 x 28 cm

14,80 EUR

ISBN 978-3-89923-017-8

 

 

Max Liebermann gehört neben Lovis Corinth und Max Slevogt zu den wichtigsten deutschen Vertretern eines realistisch inspirierten Impressionismus. Darüber hinaus bekam die Freiluftmalerei von der durch Liebermann mitbegründeten Berliner Secession nachhaltige Impulse. Werke von Liebermann gehören heute zu den kostbarsten Schätzen der Museen. Dieser Begleitband zur Ausstellung der Schloss Wernigerode GmbH - Zentrum für Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts - zeigt den Werdegang Liebermanns seit seiner Weimarer Studienzeit bis hin zum Präsidenten der Berliner Kunstakademie zu Anfang der 1930er Jahre anhand der Sammlung des Kunstkreises Berlin GbR.

Im Mittelpunkt: Natur

978-3-89923-232-5
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Im Mittelpunkt: Natur

Der Spätromantiker Georg Heinrich Crola (1804–1879)

 

Edition Schloß Wernigerode®

Band 13

Herausgegeben von Christian Juranek

 

104 Seiten

60 meist farbige Abbildungen

gebunden

21 x 28 cm

19,80 EUR

ISBN 978-3-89923-232-5

 

Georg Heinrich Crola (1804–1879) lebte in einer Zeit, als sich nach der preußischen Niederlage gegen Frankreich die Staatsstruktur grundlegend wandelte. Wirtschaft, Wissenschaft, Philosophie und Kunst entwickelten sich sprunghaft, bürgerlich-liberales Denken setzte sich allmählich durch im endlich einheitlichen deutschen Nationalstaat. Das industrielle Zeitalter begann.

Georg Heinrich Crola wuchs in Dresden auf, sein Zeichentalent wurde früh erkannt und gefördert, u. a. von Johan Christian Dahl und Caspar David Friedrich. Crola bekam ein Angebot, an den Hof des Herzogs von Coburg-Gotha zu gehen, begab sich aber lieber auf Wanderschaft. Im Harz fand er viele Malerfreunde. Auf Schloss Wernigerode beeindruckte ihn die religiöse Toleranz der Grafenfamilie. Die Alpen bei München wurden zu Motiven seiner schönsten Bilder. Er ging nach Düsseldorf, Berlin und immer wieder in den Harz, wo er sich ansiedelte, nachdem er 1840 die Malerin Elise von Weiher geheiratet hatte. In Ilsenburg führten sie ein gastliches Haus, engagierten sich karitativ, von hier brachen sie immer wieder zu Reisen auf, wo neue Gemälde und Zeichnungen entstanden.

In seinen Tagebüchern über die Jahre 1807–1838, die hier erstmals publiziert sind, werden Begegnungen mit Christian Daniel Rauch, Schnorr von Carolsfeld, Ludwig Tieck und vielen anderen beschrieben. Die lesenswerten Reflexionen des Künstlers sprechen von der Aufbruchsstimmung jener Jahre. Der Spätromantiker Crola hinterließ etwa 270 Gemälde. Sie wie auch seine schriftstellerische Arbeit weisen ihn als wichtigen Künstler seiner Zeit aus, was der Band in Wort und Bild eindrucksvoll bestätigt.

 


SF