Die Junggesellen

PUSZTABUCH VVZ
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Janos Stekovics, Matthias Rüb

 

Die Junggesellen

Die letzten ungarischen Pusztabauern

 

128 Seiten

85 Fotografien

Duoton

gebunden, Schutzumschlag

24 x 31 cm

35,00 EUR

ISBN 978-3-929330-97-7

 

 

Nicht alle heißen Piroschka ... "Die Zwillinge János und István Lukács haben auf ihrem Hof vieles in doppelter Ausführung: zwei Mopeds zum Beispiel, Marke 'Simson', zwei Fahrräder, zwei Pferdekutschen, die lustigen Schafwolltrachten und andere Klamotten, die sie seit zwanzig Jahren nicht erneuert haben. Von Flöhen hat jeder für sich freilich mehr als genug, aber daran kann man die beiden auch nicht unterscheiden. Vielleicht am Alter. Als sie vor 63 Jahren in einer Silvesternacht ganz hinten in der ungarischen Puszta in einer Hütte geboren wurden, kam der eine von ihnen (oder der andere) halt doch etwas früher auf die Welt, vielleicht um zwanzig Minuten.

Der Einödhof der Brüder läßt sich nur im Sommer einigermaßen zivil erreichen. Er liegt vier oder fünf Kilometer von der nächsten befahrbaren Straße entfernt. Von Oktober bis April braucht man da schon einen Geländewagen, oder ein Pferd, und in jedem Fall gute Stiefel. János und István haben einen eigenen Brunnen und brauchen auch keinen Strom. Sie brauchen keine Zigaretten und keinen Schnaps, und wenn ihnen einmal jemand eine Flasche Wein schenkt, steht sie zwanzig Jahre lang auf dem Schrank. Seit die Eltern tot sind, wird deren Schlafraum und Stube nicht mehr betreten, der Lehmboden bleibt ein Heiligtum. István schläft von jeher schon bei den Tieren im Stall, János haust in einer Kammer, die wie eine Wabe an der Außenwand des Hauses klebt ..."

(Aus einer Reportage im "Magazin" der Süddeutschen Zeitung)

 

 

 

"Photographische Erinnerungsarbeit ... Hier sind stolze, tüchtige Menschen in ihrem Lebenskreis festgehalten, ehe die Entwicklung auch diese Kultur ausgelöscht haben wird."

(Süddeutsche Zeitung)

 

"Die würdevollen und detailreichen Bauern-Porträts lassen die Liebe und seelische Verbundenheit dieser aussterbenden Generation zu dem Land ahnen, das sie mit ihren Händen bearbeitet hat."

(Frankfurter Rundschau)

 

"Die Darstellung reduzierte der Fotograf auf das Allernötigste und verhalf ihr damit zur allerhöchsten Wirkung ..."

(ColorFoto)

 

"The faces, hands and people remain motionless in an almost theatrical timelessness, an effect he reaches with a brilliant technique."

(Fotómüvészet)

 

"Verbissen arbeitet nun Janos Stekovics an einer möglichst lückenlosen Dokumentation dieser Situation, die in ihrer Breite und technischen Perfektion durchaus an Sanders Werk erinnert."

(FOTOMAGAZIN)

 

"Es gibt Bücher, die muß man einfach haben ... Janos Stekovics hat so ein Buch zustande gebracht ... Kein Geheimtip, Pflichtlektüre!"

(Blitz)

 

Janos Stekovics, 45, besuchte als Fotoreporter der ungarischen Nachrichtenagentur MTI die Brüder Lukács auf ihrem entlegenen Hof in der Puszta, oft zwanzigmal im Jahr. Ausgerüstet mit einer alten Plattenkamera hat er ihr Vertrauen gewonnen ... "Man muß zu Fuß über's Land gehen", sagt er, "um die Menschen der Puszta begreifen zu können".

 

Matthias Rüb, 43, Journalist, ist Ost-Europa-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Budapest.  

Der Naumburger Dom

Naumburg Titel
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Ernst Schubert

Der Naumburger Dom

Fotografien von Janos Stekovics

 

2. Auflage

216 Seiten

182 farbige Abbildungen

Leinen, Schutzumschlag

23 x 30 cm

50,00 EUR

ISBN 978-3-929330-92-2

 

Mit Erscheinen dieser reich ausgestatteten Publikation lag erstmals seit 1968 eine umfassende Monografie über den Dom vor. Lange Zeit war das Buch vergriffen. Nun ist es in der 2. erweiterten Auflage erhältlich.

Der Leser erfährt nicht nur die neuesten Erkenntnisse zum Naumburger Meister, zu den Stifterfiguren und Skulpturen des Westlettners, sondern auch jüngere Überlegungen zur Baugeschichte. Zusätzlich werden alle wichtigen Ausstattungsstücke behandelt.

Der Textautor Ernst Schubert ist ein profunder Kenner des Naumburger Doms, hat er doch dort schon 1961 – 1964 zusammen mit Gerhard Leopold archäologische Ausgrabungen und seit 1977 die Instandsetzung des Bauwerkes und die Restaurierung der gesamten Ausstattung geleitet. Sein Text ist nicht nur für den Fachmann, sondern auch für Laien leicht verständlich. Bewusst fotografierte Janos Stekovics in der Regel in Augenhöhe des Betrachters, um einen authentischen Eindruck zu erzielen. Bei den Skulpturen – abgesehen von Detail-Abbildungen – wird stets der Architektur-Zusammenhang deutlich gemacht.

 

Der Kunsthistoriker Ernst Schubert, bester Kenner des Doms …, hat jetzt eine Monographie vorgelegt, die ohne Zweifel für lange Zeit die endgültige sein wird … Ein besonderes Glanzstück … sind die durchweg farbigen Abbildungen. Sie stellen eine vollständige Fotodokumentation dar und sind von einer Qualität und Eindringlichkeit, wie man sie vom Naumburger Dom und seinen Skulpturen noch nie gesehen hat. Faszinierende Detailaufnahmen erlauben fast haptische Eindrücke.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

Prachtvoller Bildband … kein Detail wird vergessen“ (Welt am Sonntag)

 

 

 

Domschatz zu Halberstadt

hbs ds shop
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Ute Bednarz, Peter Findeisen, Petra Janke,

Hans-Joachim Krause, Barbara Pregla

Kostbarkeiten aus dem Domschatz zu Halberstadt

 

 

Herausgeber:

Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt,

Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt,

Evangelischer Kirchenkreis Halberstadt – Domschatz-Verwaltung

 

 

3., überarbeitete, neu fotografierte, erweiterte Auflage

208 Seiten

215 farbige Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

22 x 28 cm

28,00 EUR

ISBN 978-3-89923-128-1

 

Reliquien von verehrten Heiligen, goldene Kästchen, jahrhundertealte Gewänder, kostbare Teppiche – der Halberstädter Domschatz zählt unbestritten zu den beeindruckendsten und bedeutendsten Kirchenschätzen der Welt.

In der Harzstadt funkelt dieser über 1000 Jahre gewachsene Schatz nicht im Verborgenen, sondern ist in einer prächtigen Ausstellung für jedermann zu bestaunen. Erst 2008 wurde die Präsentation im Dom St.Stephanus und St.Sixtus, einem der schönsten Kirchenbauten der Gotik, und in den Stiftsgebäuden neu gestaltet. Sie entwickelte sich binnen kürzester Zeit zu einem Magneten für nicht enden wollende Besucherströme. 

Wer würde nicht den Atem anhalten, wenn er zum Beispiel vor dem fast 1600 Jahre alten Konsulardiptychon aus Elfenbein, einem edlen römischen Notizbuch, stünde? Wen würde nicht die Handwerkskunst der insgesamt fast 14Meter langen Marienteppiche verblüffen, auf denen in zwölf Szenen wesentliche Begebenheiten aus dem Leben der Gottesmutter dargestellt sind? Wer wäre nicht vom Anblick der vergoldeten und mit edlen Steinen verzierten Reliquienbehälter verzaubert und von ihrem einsehbaren Inhalt fasziniert und irritiert?

Diesen prunkvollen Zauber einzufangen, ist mit dem Band „Kostbarkeiten aus dem Domschatz zu Halberstadt“ gelungen! Er macht mit seiner repräsentativen Auswahl der vorgestellten Objekte einerseits neugierig auf all die exquisiten Ausstellungsstücke und erweckt durch die bestechenden Fotos Lust, die Schätze selbst zu entdecken – und zwar genau an dem Ort ihrer einstigen Nutzung im Kirchenleben. Andererseits liefern die fundierten Beiträge ausgewiesener Fachleute und Kenner des einmaligen Domschatzes zudem historische Hintergründe und kunst­historische Einordnungen, mit denen Leser- und Besucherschaft bestens informiert durch die Exposition geleitet werden.

Gezeigt und ausführlich beschrieben werden Kunstwerke der Gattungen Schatz- und Textilkunst, Tafelmalerei, Plastik und Buch­malerei von der Spät­antike bis zum ausgehenden Mittelalter. Das Buch nimmt sich zudem Zeit und Raum, um besonders schöne oder seltene Stücke auch auf Doppelseiten und im Detail in den Fokus der Betrachter zu rücken.

Im Zusammenspiel von wertvoller Ausstattung, bestechenden Fotografien und informativen Texten wird so das Buch über die „Kostbarkeiten aus dem Domschatz zu Halberstadt“ selbst zu einem Schatz, der außerdem auch noch erschwinglich ist.

 

 

 

 

KULTURREISEN III - Kostbares Mittelalter - Schätze der Gotik

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Gaby Kuper

Kostbares Mittelalter

Schätze der Gotik in den Museen Sachsen-Anhalts

 

Fotografien von Janos Stekovics

 

Kulturreisen

Journal für Kulturgeschichte und Kunst

museum-spezial Band 3

276 Seiten

355 farbige Abbildungen

Broschur

16,5 x 24 cm

16,80 EUR

ISBN 978-3-89923-219-6

ISSN 1865-0139

 

Geht es um „Schätze der Gotik“ in Sachsen-Anhalt denken die meisten gewiss an berühmte Präsentationen, wie z. B. den Halberstädter Domschatz oder das Altmärkische Museum Stendal. Doch auch an unvermuteten Orten zeigen sich dem aufmerksamen Besucher wahrhafte Juwelen der längst vergangenen Epoche. Zahlreiche Städte und Museen Sachsen-Anhalts gilt es neu unter dem Zeichen der Gotik zu entdecken.

Die Autorin Gaby Kuper führt u. a. zur Stiftung Moritzburg in Halle, zu den städtischen Sammlungen in Magdeburg, Naumburg, Merseburg, Halberstadt und zu weniger bekannten Häusern wie dem Tangermünder Stadtmuseum, das in einem der schönsten Rathäuser der Backsteingotik untergebracht ist. Die Reise auf den Spuren der Gotik führt den Leser zu Museen, die eigentlich eher mit der Romanik in Verbindung gebracht werden, wie in Bad Kösen, Falkenstein, Querfurt oder Allstedt, stellt verschiedene Harzstädte vor, macht eine Stippvisite in der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau, zeigt die erst seit ein paar Jahren eingerichteten Domschätze in Merseburg und Naumburg und anderes mehr.

Neugierde auf die Zeit weckt eine ausführliche historische Einführung. Anschließend werden völlig unterschiedliche Aspekte des mittelalterlichen Lebens näher vorgestellt, kommen Menschen dieser Zeit selbst zu Wort. Mit den Präsentationen einzelner Museen, die Objekte aus diesen Themenkomplexen ausstellen, erscheinen die Geschichte des Ortes und Hinweise auf dort vorhandene gotische Baudenkmäler. So bunt wie das Leben selbst ist auch die Auswahl der Themen, wichtigstes Kriterium für die gezeigten Objekte war, dass die kleinen und großen „Schätze der Gotik“ in den Museen tatsächlich auch aufzufinden und zu bewundern sind.


SF